Vorarlberger Energiespar-Offensive zeigte Wirkung

LH Wallner, LR Rauch, LR Schwärzler und VKW-Vorstand Mennel informierten über den erfolgreichen Start der Vorarlberger Energiesparoffensive.
LH Wallner, LR Rauch, LR Schwärzler und VKW-Vorstand Mennel informierten über den erfolgreichen Start der Vorarlberger Energiesparoffensive. ©VLK: Gerhard Wirth
Das Land Vorarlberg hat am Dienstag eine positive Zwischenbilanz zu seiner im Vorjahr gestarteten Energiespar-Offensive gezogen. Das Einsparungsziel von 30 Gigawattstunden im ersten Jahr wurde mit 33,1 GWh sogar übertroffen. Laut Landeshauptmann Markus Wallner (ÖVP) wird das Ziel der Energieautonomie konsequent weiterverfolgt. Seit 2005 sei der Energieverbrauch um 0,6 Prozent gesenkt worden.

Die Offensive sieht vor, bis 2020 insgesamt 150 Gigawattstunden Energie (30 GWh pro Jahr) einzusparen. Das entspricht in etwa 15 Millionen Litern Heizöl oder dem Stromverbrauch von 6.500 Haushalten pro Jahr. 2015 wurden unter anderem mit Unterstützung des landeseigenen Energieversorgers Illwerke/VKW 173.000 LED-Lampen an Haushalte verschenkt. Weitere Aktionen betrafen und betreffen auch heuer etwa den Tausch von Umwälzpumpen oder den Austausch von Elektroheizungen.

Der Landeshauptmann sprach außerdem die energetische Sanierung von in die Jahre gekommenen Landesgebäuden an. Heuer soll die energetische Instandsetzung des Weiterbildungszentrums Schloss Hofen abgeschlossen werden, bis 2020 steht außerdem die Sanierung von acht weiteren Häusern an. Bei den Straßenbeleuchtungen wolle man in den nächsten Jahren komplett vom Quecksilber wegkommen, so Wallner, in manchen Gemeinden sei dieser Schritt schon vollzogen worden. Auch für Wirtschaft und Industrie seien spezielle Förderprogramme eingerichtet. “Die Energiefrage ist ein beachtlicher Standortfaktor”, sagte der Regierungschef.

Der für die bis 2050 angestrebte Energieautonomie zuständige Landesrat Erich Schwärzler (ÖVP) strich die Energieeinsparungen auch als regionale Wertschöpfung hervor: “Das Geld bleibt im Land.” Landesrat Johannes Rauch (Grüne; Umweltschutz und Verkehr) lobte die Energieautonomie als “ökologisch vernünftig, ökonomisch sinnvoll und sozial gerecht”. Als größte “Baustelle” auf dem Weg zur Energieautonomie nannte Rauch den Verkehr. Er zeigte sich aber optimistisch, dass im Bereich der Elektromobilität in den nächsten ein bis zwei Jahren ein Quantensprung gelinge.

(APA)

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