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Vorarlberger Dialekt: „Wäldar ka nüd jedar sin, das ischtor beltor klar!“

Rund 1150 Vorarlberger haben bei der Aktion von WANN & WO und VOL.AT mitgemacht. Ihr persönlicher Favorit ist der Bregenzerwälder Dialekt. Er landete auf Platz 1 mit 25,02 Prozent!
Rund 1150 Vorarlberger haben bei der Aktion von WANN & WO und VOL.AT mitgemacht. Ihr persönlicher Favorit ist der Bregenzerwälder Dialekt. Er landete auf Platz 1 mit 25,02 Prozent!
Bregenz - Die Vorarlberger haben gewählt und für den heißesten Dialekt im Ländle gevotet! Hier das Ergebnis.

Die Nase vorne hat knapp vor dem Lustenauer Dialekt (23,72 Prozent) der Bregenzerwälder (25,02 Prozent) – ganz nach dem Motto „Wälder ka nüd jedar sin, das ischtor beltor klar!“ (Wälder kann nicht jeder sein, das ist dir bald klar!). Die Montafoner Mundart folgt mit 11,21 Prozent. Somit ergattern die drei markantesten Vorarlberger Dialekte die Stockerlplätze! Weniger beliebt sind mit 3,3 Prozent der Bludenzer und mit 3,48 Prozent der Walgauer Dialekt.

mariellenew

“Wälderisch hat gewissen Charme”

Marielle König- Moosmann (Model und Autorin), Bregenzerwald: „Ich finde es super, dass die Vorarlberger den Bregenzerwälder Dialekt auf den ersten Platz gewählt haben. Auch wenn ich manchmal mit meinem Dialekt angeeckt bin oder man mich nicht gleich verstanden hat, war ich immer stolz darauf. Bregenzerwälderisch hat einfach einen gewissen Charme, der Erfolg spricht ja offensichtlich für sich.

hanno

“Ich stehe zu meinen Wurzeln”

Hanno Pinter (The Monroes), Lustenau: „Der zweite Platz ist sensationell, ich hätte das nicht erwartet. Wir Lustenauer sind ja eher als eigensinnig bzw. eigenständig bekannt. Aber vielleicht macht es auch gerade das aus. Ich habe mein Lustenauerisch nie versteckt, ich bin immer zu meinen Wurzeln gestanden. Das ist auch das Schöne – nach nur wenigen Sätzen weiß jeder gleich, woher man kommt.“

georg

“Ich werde meinen Dialekt behalten”

Georg Margreitter (Profifußballer, FC Kopenhagen), Montafon: „Der Montafoner Dialekt mag für manche vielleicht etwas hart klingen. Aber wo die Wälder und die Lustenauer Silben wie ‚öi‘ ‚öu‘ ‚oa‘ ausgegraben haben, kann ich mir auch nicht erklären. Ich muss ehrlich zugeben, dass ich mit „muntafunerla“ in Linz oder Wien nicht weit gekommen bin. Deshalb musste ich mich etwas anpassen. Aber ich vergesse natürlich nie meine Wurzeln und werde meinen Dialekt behalten. Die Vorarlberger sind eben eigensinnig und haben die zweite Lautverschiebung nicht mitgemacht. Das ist auch gut so!“

dialekt

“Bin sehr stolz auf meinen Dialekt”

Titelmodel Sarah, 19, aus Bezau findet es voll cool, dass ihr Dialekt so beliebt ist. Sie hätte es sich nie gedacht, dass so abgestimmt wird. „Ich bin schon sehr stolz auf meinen Dialekt. Denn ich habe ihn immer schön gefunden. Wir Bregenzerwälder sind einfach einzigartig, vor allem weil unsere Mundart besondere Worte beinhaltet, die andere Dialekte nicht haben.“ Hier einige Beispiele: buohett – beinhart, Schmelg – Mädchen, Gegogogobollo – Antibabypille, Gadoladolällar – Halterung für Fensterladen vom Elternschlafzimmer, nosar – jemand, ue – hinauf.

Der Lustenauer Dialekt
Der Bregenzerwälder-Dialekt

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