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Vorarlberger Bergrettung feiert 65 Jahre und zieht Jahresbilanz 2012

LH Markus Wallner feierte mit der Vorarlberger Bergrettung 65 Jahre Bestand.
LH Markus Wallner feierte mit der Vorarlberger Bergrettung 65 Jahre Bestand. ©VLK
Feldkirch. 1.744 Mal rückte Vorarlbergs Bergrettung im letzten Jahr zu Einsätzen aus, um Menschen in alpinen Notlagen zu helfen - davon 1.110 Mal mit dem Hubschrauber. Für 19 Menschen kam dabei jede Hilfe zu spät.

Besonders bedauerlich aus Sicht der Bergretter ist die steigende Zahl an Skifahrern abseits der Piste: So kam es im vergangenen Jahr zu 41 Einsätzen, weil immer mehr Menschen ohne entsprechende Ausbildung und Ausrüstung den gesicherten Pistenraum verlassen. Insgesamt wurden im letzten Jahr 614 Personen gerettet, davon 436 verletzt.

Land dankt für unermüdlichen Einsatz

Bei der 65. Landesversammlung der Vorarlberger Landesgruppe im Österreichischen Bergrettungsdienst (ÖBRD) am Samstagabend im Rittersaal der Schattenburg in Feldkirch bedankten sich Landeshauptmann Markus Wallner und Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler bei den engagierten Mitgliedern für die geleistete Arbeit.

Unermüdlicher Einsatz von Freiwilligen

Vorarlberg verfüge über ein zuverlässiges, leistungsstarkes und flächendeckendes Hilfs- und Rettungswesen, dessen hohe Qualität und Erfolg in erster Linie dem unermüdlichen Einsatz der vielen freiwillig Engagierten im Land zu verdanken sind, würdigte der Landeshauptmann in seinen Grußworten das Wirken der im Sicherheitsbereich tätigen Personen. Die Bergrettung sei ein unverzichtbarer Bestandteil im Sicherheitsgefüge des Landes, so Wallner weiter. Rund 1.250 Männer und Frauen sind in den 31 Ortsstellen der Vorarlberger Bergrettung organisiert. “Sie stellen sehr professionell ein umfangreiches und funktionierendes Rettungssystem im alpinen Gelände sicher”, ergänzte Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler.

Dezentrale Strukturen als Sicherheitsgarant

Neben Einsätzen nach Bergunfällen gehört auch die Unterstützung in Katastrophensituationen zum Aufgabengebiet der Bergrettung. Wichtiger Sicherheitsgarant sind für Wallner die qualitativ hochwertigen, regionalen Strukturen. Sie hätten sich im Land bis heute schon mehrfach sehr gut bewährt. Diese Auffassung teilte auch der Landesleiter der Vorarlberger Bergrettung, Gebhard Barbisch: “In Katastrophensituationen müssen in den abgeschnittenen Talschaften autonom arbeitende Rettungskräfte beheimatet sein, die über sehr gute Gelände-Kenntnisse verfügen.”

Land will verlässlicher Partner bleiben

Wallner versicherte, dass das Land Vorarlberg ein verlässlicher Partner der Bergrettung bleiben wird. 2013 erhalten die Hilfs- und Rettungsorganisationen in Vorarlberg rund 5,6 Millionen Euro aus dem Rettungsfonds ausbezahlt. (VLK/red)

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