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Vorarlberger Bauschule in Paris präsentiert

Neue Vorarlberger Architektur hat einen guten Ruf, sie kann sich nun erstmals auch in der imposanten Stadt Paris ins rechte Licht setzen.

Am gestrigen Dienstagabend wurde die vom Vorarlberger Architekturinstitut zusammen mit dem französischen Architekturinstitut konzipierte Werkschau „Konstruktive Provokation“ vom französischen Kulturminister Jean-Jacques Aillagon gemeinsam mit Kunststaatssekretär Franz Morak im Palais de la Porte Doree eröffnet. Der Anlass wurde durch die gleichzeitige Verleihung der französischen Architekturpreise aufgewertet.

Die Pariser Schau dokumentiert die Vielfalt modernen Bauens in Vorarlberg und bleibt bis 14. September geöffnet. Sie steht im Kontrast zu einer parallelen Ausstellung über Baukunst in Algerien am selben Ort.

Architektur gehöre zu den Kunstbereichen, mit denen Österreich im vergangenen halben Jahrhundert Weltgeltung erreicht und behauptet habe. Umso bemerkenswerter sei die Entwicklung einer regional dichten Architekturszene wie der Neuen Vorarlberger Bauschule, die sich seit den 60er Jahren aus ursprünglicher Opposition zur heute anerkannten Szene entwickelt habe. Das betonte Morak im Gespräch nach der Eröffnung: „In Wien muss man die Vorarlberger Baukunst nicht mehr vorstellen“, meinte Morak und unterstrich die Notwendigkeit, österreichische Architektur im Ausland massiv zu präsentieren.

Vorarlbergs Landeshauptmann Herbert Sausgruber, der an der Spitze einer Vorarlberger Architekten- und Journalistendelegation an die Seine gekommen war, freute sich über die zumindest am Eröffnungsabend sehr gut besuchte Ausstellung an prominenter Stelle. Insbesondere veranschauliche die Pariser Schau, dass die Vorarlberger Architekturszene „Qualität in der Breite“ und nicht nur einzelne herausragende Objekte zu bieten habe.

Ausstellungskurator Otto Kapfinger brachte die Entwicklung der Gruppe „Vorarlberger Baukünstler“ – von Hans Purin bis Baumschlager/Eberle – als Weg von der Alternativszene zur Leitkultur auf den Punkt: „Entscheidend für die ’einfachen’, doch konzeptionell radikalen Holzbauten waren der intensive Erfahrungsaustausch der Architekten untereinander und die Teilnahme der Bauherren bei Planung und Ausführung.“


(S E R V I C E – Ausstellung „Une provocation constructive – Architecture contemporaine au Vorarlberg“ vom 25.6 bis 14. 9. im Palais de la Porte Doree in Paris. Informationen im Vorarlberger Architekturinstitut, Dornbirn, Tel. 05572- 51169; http://www.v-a-i.at. Zur Ausstellung ist auch ein Katalog erschienen.)

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