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Vorarlberger Arbeitslosenquote bei fünf Prozent

Bregenz - Ungelernte Arbeitnehmer haben immer häufiger Schwierigkeiten bei der Stellensuche. Es zeige sich zunehmend, dass berufliche Qualifikation am Arbeitsmarkt immer wichtiger werde.

So hieß es am Montag in einer Aussendung des Arbeitsmarktservice (AMS) zur Entwicklung am Vorarlberger Arbeitsmarkt. Die Vorarlberger Arbeitslosenquote lag Ende Juni 2007 mit 5,0 Prozent knapp unter dem österreichischen Durchschnitt von 5,2 Prozent.

Ende Juni waren 7.696 Personen arbeitslos gemeldet, das sind um 7,8 Prozent weniger Betroffene als zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres. Dies ist laut AMS der günstigste Wert seit Juni 2003. Von der günstigen Entwicklung am Stellenmarkt hätten alle Arbeitsgruppen profitieren können, vor allem aber Jugendliche unter 20 Jahren (minus 18 Prozent) und junge Menschen zwischen 20 und 25 Jahren (minus 9,7 Prozent). Auch die Zahl der Arbeitssuchenden, die mehr als ein Jahr lang arbeitslos waren, konnte laut dem Vorarlberger AMS-Geschäftsführer Anton Strini um 41 Prozent verringert werden. Ende Juni 2007 besuchten 1.924 Personen Schulungen des AMS, das sind um 19 Prozent weniger Teilnehmer als zum Vergleichszeitpunkt des Vorjahres.

Bei den Hilfsberufen sind laut AMS mit einem Plus von 6,7 Prozent deutlich mehr Arbeitslose zu verzeichnen. Es werde zunehmend deutlich, dass Qualifikation ein „wesentlicher Schlüssel für die Integration am Arbeitsmarkt“ sei. Deutlich weniger Jobsuchende als im Vorjahr verzeichneten die Metall- und Elektroberufe (minus 22,4 Prozent), die Textilberufe (minus 27,1 Prozent), die Bekleidungsberufe (minus 24,8 Prozent), die Tourismusberufe (minus 13,4 Prozent) und die Technikerberufe (minus 17,1 Prozent). Der Bedarf an Technikern ist im Vergleich zum Vorjahr laut AMS um 38 Prozent gestiegen, die Zahl der Jobangebote in Metall- und Elektroberufen hat sich um 24,8 Prozent erhöht.

Ende Juni 2007 gab es in Vorarlberg mit 1.601 um 10,6 Prozent mehr offene Stellen als im Juni 2006. Die Zahl der Lehrstellensuchenden ist mit 198 etwa gleich geblieben. Diesen Jugendlichen standen 107 Ausbildungsplätze gegenüber. Weitere 700 Lehrstellen lagen bereits auf, sie können laut AMS aber erst im Sommer besetzt werden.

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