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Vorarlberger Alpwirtschaftstag im Bäuerlichen Schulzentrum

Reges Interesse an den Ausführungen der Vereinsspitze
Reges Interesse an den Ausführungen der Vereinsspitze ©Pezold
Am Alpwirtschaftstag wurde über die Zukunft der Alpen diskutiert

Hohenems (pe). Alles was in der Vorarlberger Alpwirtschaft Rang und Namen hat, war am Freitagmorgen in der Aula des Bäuerlichen Schul- und Bildungszentrums anwesend, um dem Alpwirtschaftstag 2012 beizuwohnen. Vereinsmitglieder aus allen Regionen waren angereist, um sich auf den neuesten Stand der Dinge bringen zu lassen. Obmann Josef Schwärzler begrüßte die Gäste und holte sich gleich zu Anfang die Genehmigung für die Verhandlungsschrift der Vollversammlung ein.

Umfangreicher Tätigkeitsbericht
„Von größeren Unwettern blieben die Älpler und das Vieh 2011 zum Glück verschont“, so der Obmann. Wenn man bedenkt, dass im letzten Jahr rund 240.000 kg Alpkäse bonitiert wurden, ist das schon eine ansehnliche Zahl. Geht es um die Erhaltung seltener Alpenpflanzen, muss ein großes Lob dem Alp-Personal ausgesprochen werden, das sich unermüdlich im Einsatz befindet.

Muuh und Määh auch in Zukunft
Kühe, Pferde, Schafe und Ziegen bevölkern den Sommer über die schönen Alpen im Ländle. Damit das so bleibt, beginnt ab 2014 eine neue Förderungsperiode, durch die sollte eigentlich die „Alpung“ des Viehs gesichert sein, betonte der Geschäftsführer des Alpwirtschaftsvereins, Dr. Franz Peter.

Trittbrettfahrer
Dr. Josef Rupp bot seine Hilfe an, wenn es um den Missbrauch der Bezeichnung „Alp“ geht. „Trittbrettfahrer schimpfen ihre Produkte Alpkäse, obwohl diese mit Alp nichts zu tun haben“, so der Chef der Firma Rupp-Käsle. „Ausbildungsstätten und Alpwirtschaft müssen erhalten werden – dafür sollten wir uns gemeinschaftlich einsetzen“, meinte er in seiner Rede.

Blick in die Zukunft
MR Ing. Ignaz Knöbl informierte über den EU-Haushalt und über Neuerungen und Förderungen. Zukunftsprognosen gab auch LR Ing. Erich Schwärzler ab. In einem sind sich alle jedoch einig: „Die Wichtigkeit der Alpwirtschaft darf nicht aus den Augen verloren werden und alle müssen am gleichen Strang ziehen um die Zukunft dieser wunderbaren Naturwunder zu sichern.

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