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Vorarlberger Abfallwirtschaft auf gutem Weg

Landesrat Dieter Egger bezeichnet die Kritik an der Abfallwirtschaft des Landes als sachlich nicht nachvollziehbar. Er ortet mangelndes Verständnis für die abfallwirtschaftlichen Belange.

Wer sich mit dem Thema ernsthaft befasse, wisse um die Gebührenautonomie der Gemeinden. Die Richtigkeit des Vorarlberger Weges zeigt sich an einer Verwertungsquote, die mit rund 68 Prozent im österreichischen Spitzenfeld liegt. Die Abfalltarife bewegen sich innerhalb des internationalen Benchmarks.

Gebührenunterschiede basieren auch auf bestehenden Strukturunterschieden. “Dessen ungeachtet ist es mein Ziel, im Rahmen des Machbaren eine Gebührenharmonisierung herbeizuführen”, so Egger. Diese werde aber den Gemeinden nicht aufgepfropft, sondern in enger Kooperation mit dem Umweltverband erarbeitet. Eine Studie dazu wurde bereits in Auftrag gegeben.

Die EU- und bundesrechtlichen Veränderungen wirken sich massiv auf die abfallwirtschaftlichen Belange des Landes aus. Dem wird durch die derzeit laufende Fortschreibung des Abfallwirtschaftkonzeptes des Landes Rechnung getragen. Egger: “Gemeinsam mit Umweltverband, Wirtschaft und Entsorgern werden Verwertungs- und Entsorgungswege sowie die Tarifgestaltung optimiert.” Gleiches gilt für die Novelle des Abfallwirtschaftgesetzes. Dieses werde die Entsorgungssicherheit gewährleisten und einen Rahmen für Gebühren und Tarife vorgeben.

Erstaunt zeigt sich Egger über die Kritik an der Vorsortierung des Hausmülls: “Diese stellt mit der Wiederverwertung der Wertstoffe die Grundlage der Kreislaufwirtschaft dar. Sie ist damit ein maßgeblicher Beitrag zur Ressourcenschonung.”

Die Zusammenarbeit mit der Firma Häusle ermöglicht der Politik strategische Einflussnahmen im Entsorgungsbereich. Z.B. bewirkte die frühzeitige Verfüllung und Schließung der Deponie Sporenegg eine massive Tarifreduktion. “So können wir neben der Entsorgungssicherheit auch gewährleisten, dass die Wertschöpfung und das abfallwirtschaftliche Know-how im Lande verbleiben”, so Landesrat Egger abschließend.

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