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Vorarlberg will Impulse für Österreich geben

Das "Vorsorgemusterland" Vorarlberg will Impulse für die Reform der präventiven Medizin und vorbeugenden Gesunden-Untersuchungen in Österreich geben.

An die zuständigen Bundesstellen, den Hauptverband der Sozialversicherungsträger und die Ärztekammer richtete Gesundheits-Landesrat Hans-Peter Bischof am Dienstag im Pressefoyer nach der Sitzung der Landesregierung den Appell, Vorsorgeprogramme dem aktuellen Wissens- und Erfahrungsstand anzupassen.

Es müsste sichergestellt werden, so der gelernte Kardiologe und erfahrene Vorsorgemediziner Bischof in Richtung Gesundheits-Staatssekretär Reinhart Waneck, dass ausführliche Arzt-Gespräche im Bereich Vorsorge zielführender als High-Tech-Untersuchungsmethoden sind. Das Ländle könne ohne Überheblichkeit Ratschläge in die Reformdiskussion einbringen, betonten Landeshauptmann Herbert Sausgruber und LR Bischof. Vorarlbergs Vorsorgemedizin habe in Österreich einen Spitzenrang und genieße auch internationale Anerkennung durch die Weltgesundheitsorganisation WHO, erinnerte Sausgruber. Und Bischof wies auf das West-Ost-Gefälle bezüglich Gesundheitsbewusstsein oder Lebenserwartung in Österreich hin. Vorarlberg gelte immer noch als „das Präventionsland“.

Für den Weg in eine gesunde Zukunft sei aber die überzeugende Unterstützung seitens des Bundes und der Sozialversicherungen notwendig, bekräftigte LR Bischof: „Wir erwarten, dass von den Verantwortlichen die Situation richtig eingeschätzt wird und sie alles daran setzen werden, basierend auf den Vorarlberger Vorstellungen die entscheidenden Schritte entsprechend ihrer Verantwortungskompetenz zu setzen“. Der Vorarlberger Arbeitskreis für Vorsorge- und Sozialmedizin (aks) berücksichtige alle wissenschaftlichen und praktischen Erkenntnisse und stelle auch die persönliche Beratung noch mehr in den Vordergrund.

Das Programm „talk & touch“ (Erkennen der individuellen Gesundheitskonstellation und persönliche Begleitung) solle helfen, dass die Vorsorgemedizin nicht weiter in die anonyme Screening-Landschaft abgedrängt werde, in der Laborparameter und technische Untersuchungen dominieren. Bischof: Die Vorsorge neu konzentriert sich auf den Menschen, seine persönlichen Lebensumstände und ziel ab auf individuelle Beratung, Coaching und Lebensstil.“ Wichtige Ansatzpunkte in der Vorsorge-Weiterentwicklung sieht Bischof u.a. in Schulen und Kindergärten, bei den Mutter-Kind-Pass Untersuchungen, in der Verbesserung des Ernährungsverhaltens oder beim verbesserten Impfschutz.

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