Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Vorarlberg: Wallner stellt neue Landesräte vor

Von links nach rechts: Marco Tittler, Markus Wallner und Martina Rüscher.
Von links nach rechts: Marco Tittler, Markus Wallner und Martina Rüscher. ©VOL.AT
Die Vorarlberger ÖVP hat am Mittwoch in Bregenz Marco Tittler (43) und Martina Rüscher (46) als ihre Kandidaten für die neue Landesregierung vorgestellt. Sofern das Wahlergebnis bei der Landtagswahl am 13. Oktober entsprechend ausfällt, sollen Tittler und Rüscher den scheidenden Landesräten Karlheinz Rüdisser (Wirtschaft) und Christian Bernhard (Gesundheit) nachfolgen.

Bregenz. ÖVP-Landesparteichef Landeshauptmann Markus Wallner betonte bei der Präsentation, dass die Wähler in seinen Augen das Recht hätten, vor dem Urnengang zu erfahren, mit welchem Team die Volkspartei weiterarbeiten wolle. "Eines ist aber klar: Die Entscheidung liegt beim Wähler", so der Landeshauptmann. Sowohl Tittler (Stellvertretender Direktor der Vorarlberger Wirtschaftskammer) als auch Rüscher (Landtagsvizepräsidentin und ÖVP-Gesundheitssprecherin) verfügten zum einen über das notwendige Fachwissen und zum anderen über die sozialen Fähigkeiten, die man für ein Regierungsamt mitbringen müsse.

Livestream nachsehen

Große Chancen

Tittler und Rüscher gingen in ihren Ansprachen auf ihre Lebenswege ein, aber auch auf ihre Vorhaben, sollte es mit dem Regierungsamt klappen. Tittler erklärte, dass in Vorarlberg die "ganz große Chance besteht, eine Modellregion zu bauen, in der eine intakte Umwelt, eine gut gehende Wirtschaft und höchste Lebensqualität miteinander harmonieren". Wie man das bewerkstellige, könne man nirgends abschauen, "wir müssen mutig vorweg gehen", so Tittler.

Rüscher kündigte an, einen Schwerpunkt im Bereich der Prävention setzen zu wollen. "Im Krankheitsfall muss es in der Nähe und ohne lange Wartezeit eine hochwertige medizinische Versorgung geben", unterstrich die 46-Jährige. Für die Fachkräfte müsse man gute Arbeitsbedingungen schaffen, damit die junge Generation bereit sei, in die Gesundheitsberufe einzusteigen. "Wir werden auch die eine oder andere neue Ausbildung brauchen", stellte Rüscher fest.

"Das ist natürlich eine Ansage"

Neben Wallner, Tittler und Rüscher sollen die aktuellen Landesräte Christian Gantner (Sicherheit, Agrar) und Barbara Schöbi-Fink (Bildung) das ÖVP-Regierungsteam ergänzen. Wie die genaue Ressortzuteilung aussehen könnte, sei zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht zu beantworten, sagte Wallner. Zunächst gelte es den Wahlsonntag und allfällige Regierungsverhandlungen abzuwarten. Auch darüber, wer Rüscher im Landtagspräsidium nachfolgen solle, wollte Wallner nicht spekulieren. Er räumte aber ein, dass man die Präsentation von Tittler und Rüscher "ein Stück weit so interpretieren kann", dass die Volkspartei diese Bereiche für sich beanspruche. "Das ist natürlich eine Ansage", so Wallner.

Bei den NEOS und der SPÖ sorgte die Vorgangsweise der ÖVP freilich für Kritik. "Dass die Landesräte bereits vergeben werden, bevor gewählt wird, zeigt das politische Verständnis der ÖVP", stellte zum einen NEOS-Landessprecherin Sabine Scheffknecht fest. SPÖ-Chef Martin Staudinger erklärte: "Für die ÖVP scheint die kommende Landtagswahl 'a gmahte Wiesn', wenn sie jetzt schon die künftigen Landesräte präsentiert. Demut vor dem Wähler sieht anders aus."

Zustimmung von Metzler

Wirtschaftsbund-Obmann Hans-Peter Metzler unterstützt die Pläne des Landeshauptmanns: "Ich bin überzeugt, dass wir mit Markus Wallner und Marco Tittler genau die richtigen Personen aufbieten, die aufgrund ihrer fachlichen und persönlichen Integrität in der Lage sind, die Herausforderungen für die Zukunft im Interesse der Vorarlberger, insbesondere auch der Unternehmer zu meistern."

Auch die beiden Obmänner der Sparten Industrie, Georg Comploj, und Gewerbe und Handwerk, Bernhard Feigl, begrüßen ausdrücklich die getroffene Personalentscheidung auf Landesebene: "Marco Tittler ist im Interesse einer positiven Entwicklung unseres Wirtschaftsstandortes Vorarlberg der richtige Kandidat."

Alle Infos zur Landtagswahl gibt's hier

(Red.)

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Vorarlberg: Wallner stellt neue Landesräte vor
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen