AA

Vorarlberg: Wallner gegen Auflösung der Strompreiszone

Treffen zwischen Öttinger und Wallner
Treffen zwischen Öttinger und Wallner ©François Walschaerts/EC - Audiovisual Service
Brüssel – Beim Treffen zwischen EU-Kommissar Günther Oettinger und Landeshauptmann Markus Wallner in Brüssel sprach sich Wallner erneut gegen eine Auflösung der gemeinsamen deutsch-österreichischen Strompreiszone aus.
LH Wallner in Brüssel

Zwar befindet sich Vorarlberg aufgrund gültiger Verträge, die bis 2041 gelten, auch bei einem möglichen Ende der gemeinsamen deutsch-österreichischen Strompreiszone in einer rechtlich gut abgesicherten Position. Eine Trennung ist dennoch nicht im Sinne des Landes, weil darauf spürbare Strompreisveränderungen folgen könnten, legte der Landeshauptmann gegenüber Oettinger dar. Deshalb sei auch aus Vorarlberg eine Beschwerde eingebracht worden: “Es gibt ein ganzes Bündel von Beschwerden von unterschiedlichsten Seiten, die Vorarlberg ausdrücklich unterstützt”. Kommissar Oettinger signalisierte laut Wallner Verständnis für die Vorarlberger Haltung.

Aufgrund von Klagen Tschechiens und Polens steht die Auflösung des gemeinsamen Strommarktes von Deutschland und Österreich auf der Kippe. Die Deutschen produzieren den Strom vor allem in den Windkraftwerken im Norden, benötigen die Energie aber vor allem im Süden. Da es in Deutschland jedoch an der notwenigen Infrastruktur fehlt, wird der Strom vor allem über die klagenden Ländern geleitet, die wiederum unter der Auslastung leiden. Die ACER als zuständige Behörde sieht die Lösung in einer künstlichen Engpassschaffung an der deutsch-österreichischen Grenze – was bei uns wiederum für höhere Strompreise sorgen würde.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Vorarlberg
  • Vorarlberg: Wallner gegen Auflösung der Strompreiszone
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen