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Vorarlberg-Wahlen: Stichwahl auch in Bregenz, ÖVP voran

Bregenz muss in die Stichwahl.
Bregenz muss in die Stichwahl. ©Paulitsch
In der Landeshauptstadt kommt es in zwei Wochen, wie bereits 2005, zum Stichwahl-Duell zwischen Bürgermeister Markus Linhart (ÖVP) und Stadtrat Michael Ritsch (SPÖ).
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Am Sonntag reichte es für Linhart zu 43,21 Prozent Stimmenanteil, Ritsch kam auf 34,49 Prozent. In der Wahl der Stadtvertretung büßte die ÖVP ein, blieb aber klar stärkste Kraft vor der SPÖ.

Schoch auf Platz 3

In die Bürgermeister-Entscheidung in zwei Wochen geht Linhart mit 893 Stimmen Vorsprung (4.425 zu 3.532 Stimmen; 8,72 Prozentpunkte Unterschied). 2005 hatte Linhart im ersten Wahlgang lediglich einen Vorteil von 317 Stimmen gehabt, aus der in der anschließenden Stichwahl knapp 600 Stimmen wurden. Auf Platz drei in der Bürgermeister-Direktwahl folgte am Sonntag die Kandidatin der Grünen, Vizebürgermeisterin Sandra Schoch (1.188 Stimmen; 11,60 Prozent). Philipp Kuner und Alexander Moosbrugger erreichten 566 Stimmen (5,53 Prozent) bzw. 530 Stimmen (5,18 Prozent).

Er habe am Nachmittag bereits dreimal geweint, so ein sichtlich zufriedener Ritsch in einer ersten Reaktion gegenüber der APA - ein Plus von zwölf Prozent sei nichts, womit man rechnen dürfe. Er und sein Team würden nun die nächsten zwei Wochen "mit Leidenschaft rennen", es gehe darum, für Bregenz "die Zukunft zu wählen und die Vergangenheit abzuwählen". Linhart sah für die kommende Stichwahl, in die er voller Elan gehe, für sich deutlich günstigere Voraussetzungen als 2005. Dass es die Stichwahl gebe, sei gut - "der Wähler hat das Wort" und werde sicher die richtige Entscheidung für Bregenz treffen, so Linhart. Er "brenne mit ganzem Herzen für diese Stadt".

ÖVP weiter stärkste Kraft

In der Stadtvertretungswahl verlor die ÖVP gegenüber 2015 4,5 Prozentpunkte, blieb aber mit einem Stimmenanteil von 39,39 Prozent klar stärkste Kraft. Die SPÖ rund um Michael Ritsch legte um 6,67 Prozentpunkte auf 29,56 Prozent zu. Die Grünen überholten mit einem Zuwachs von 2,57 Prozentpunkten auf 16,60 Prozent die Freiheitlichen, die mit einem Verlust von 8,72 Prozentpunkten auf Platz vier landeten (6,81 Prozent). Die NEOS wuchsen um 2,98 Prozentpunkte auf 5,65 Prozent. Bei ihrem erstmaligen Antreten schaffte die Migrantenpartei "Heimat aller Kulturen" einen Stimmenanteil von 1,99 Prozent. Die Wahlbeteiligung betrug exakt 50 Prozent (2015: 52,57 Prozent).

In der neuen Stadtvertretung verfügt die ÖVP damit über 15 der 36 Mandate (bisher 16). Die SPÖ gewann drei Sitze auf elf hinzu, die Freiheitlichen verloren vier auf sechs. Die Grünen sind künftig mit sechs Personen in der Stadtvertretung (bisher fünf), die NEOS mit zwei (plus eins). Der "Heimat aller Kulturen" gelang der Einzug ins Stadtparlament nicht.

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(APA)

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