Vorarlberg-Wahl: Nur NEOS haben schon die nötigen Unterschriften

NEOS reichten ihre Unterstützungserklärungen bereits am 8. Juli ein.
NEOS reichten ihre Unterstützungserklärungen bereits am 8. Juli ein. ©VOL.AT/ Paulitsch (Themenbild)
Bregenz - Rund zwei Wochen vor Ablauf der Einreichfrist für eine Kandidatur bei der Landtagswahl am 21. September in Vorarlberg haben von den bisher nicht im Landesparlament vertretenen Gruppierungen nur die NEOS die formalen Hürden überwunden. Alle anderen Kleinparteien und Listen sammeln noch die pro Bezirk erforderlichen 100 Unterstützungserklärungen.

Bei den NEOS hat das Unterschriftensammeln nicht lange gedauert. Bereits am 8. Juli konnte die Jungpartei die für alle Bezirke erforderliche Anzahl bei der Landeswahlbehörde einreichen. Besonders gut gelaufen ist es laut Landessprecherin Sabine Scheffknecht in den Bezirken Feldkirch, Bregenz und Dornbirn, wo zum Teil deutlich mehr Menschen die NEOS mit ihrer Unterschrift unterstützten, als notwendig gewesen wäre. Einzig im Bezirk Bludenz hatte die Partei, der ernsthafte Chancen für einen Einzug ins Landesparlament eingeräumt werden, Anlaufschwierigkeiten. Dort sei aber auch die Anzahl der Mitglieder niedriger als in den anderen Bezirken.

Piraten in Bludenz fertig

“Wir haben noch zwei Wochen”, kommentierte der Spitzenkandidat der Piraten Friedrich Gsellmann die Frage nach dem Stand der Unterstützungserklärungen. Man sei am Kämpfen, wolle aber auf jeden Fall in allen Bezirken um die Gunst der Wähler buhlen. “Bludenz haben wir unter Dach und Fach”, erklärte der Piraten-Frontmann und auch sonst sei er zuversichtlich, die 400 erforderlichen Unterschriften zu bekommen. Der ständige Regen in der vergangenen Woche habe die Arbeit auch erschwert, zumal die Piraten vor allem an öffentlichen Plätzen für ihre Sache werben. Gsellmann hoffte deshalb auf das für die kommenden beiden Wochen angekündigte bessere Wetter. “Wir werden die Woche auf jeden Fall reinbuckeln”, kündigte er an.

“Die Buntkarierten”,…

Zuversichtlich zeigte sich der Chef der Kleinpartei “Die Buntkarierten”, Thomas “Jogy” Wolfmeyer, genügend Unterstützungserklärungen in allen vier Wahlbezirken zu bekommen. Die Hälfte der Unterschriften habe er in Dornbirn bereits nach einem Tag gesammelt, erklärte er gegenüber der APA. Auch im Bezirk Bregenz müsste man diese “eigentlich in einem Klacks zusammenbringen”, immerhin gebe es dort sechs Kandidaten. Nach seiner Erfahrung seien viele Menschen im Moment “richtig sauer auf die Politik”. Die “Buntkarierten”, die unter anderem auch für eine schlankere Verwaltung eintreten, sehen sich als eine vernünftige Alternative zu den Großparteien. Denn nicht zu wählen, bedeute schlussendlich gerade diesen Parteien in die Hände zu spielen. Die Kandidatenlisten für die Landtagswahl wollen die “Buntkarierten” am 31. Juli präsentieren.

…Männerpartei und WIR sammeln noch

Ebenfalls in allen Bezirken wollen die Männerpartei und die Christliche Partei Österreichs (CPÖ) kandidieren. Während die Männerpartei rund um Hannes Hausbichler nach eigenen Angaben bereits 300 Unterschriften verteilt auf ganz Vorarlberg vorweisen kann, ist von der CPÖ noch wenig zu hören. Neu ihre Kandidatur angekündigt hat die Liste “WIR – Plattform für Familien”, die vor allem Information und Aufklärung in den Bereichen Familie und Bildung angekündigt hat. Nach eigenen Angaben hat WIR die erforderlichen Unterschriften im Bezirk Feldkirch beisammen. Gesammelt wird vorwiegend über persönliche Kontakte. (APA/red)

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