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Vorarlberg: Trotz Fußfessel Freundin geschlagen, bedroht und eingesperrt

Der Angeklagte mit seinem Verteidiger Anwalt Manuel Dietrich.
Der Angeklagte mit seinem Verteidiger Anwalt Manuel Dietrich. ©VOL.AT/Eckert
Feldkirch - 27 Monate Haft für einen jungen Feldkircher, der seine Freundin einsperrte.

Er ist 22 Jahre alt, sieht gut aus und hat einen Job. Doch er hat sich nicht im Griff. Vier Vorstrafen säumen bereits seinen Lebensweg. Zuletzt standen insgesamt 15 Monate Bewährungsstrafe als Rute im Fenster. Zum einen war dem jungen Mann einmal eine Strafe bedingt nachgesehen worden, zum anderen wurde er aus einer Haftstrafe bedingt entlassen. Er bekam die Fußfessel und sollte sich bewähren. Doch bereits einen Monat später, die nächsten Straftaten, und zwar gleich eine ganze Reihe. Der Grund: krankhafte Eifersucht.

Freundin war Opfer

Die damalige Freundin, eine 22-jährige Angestellte sollte mit anderen Männern keine freundschaftlichen Kontakte pflegen. Als sie sich dies nicht vorschreiben ließ, forderte der Maurer ihr Handy, was sie verweigerte. Die Folge: Schläge, ein Biss in den Arm, Einsperren, Drohungen, Nötigungen – inzwischen hat sie ihn angezeigt und sich endgültig von ihm getrennt. Dennoch tauchte er am Arbeitsplatz auf, war lästig. 27 Monate gab es nun insgesamt an Haft. „Mein Mandant weiß, dass er sich falsch verhalten hat“, räumte auch Verteidiger Manuel Dietrich ein. Ob er das Urteil bekämpfen wird, ist noch offen. Das Opfer erhält 800 Euro.

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