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Vorarlberg startete vor 15 Jahren Hilfsprojekt

Bregenz - Vorarlberg hat im Rahmen seines Hilfsprojekts für Albanien in den vergangenen 15 Jahren Hilfsgüter und -leistungen in der Größenordnung von fünf bis sechs Millionen Euro zur Verfügung gestellt.  LH Herbert Sausgruber, LR Greti Schmid

Vor allem für Verbesserungen im Bildungs- und Gesundheitswesen wurden zahlreiche Projekte umgesetzt, erklärte Landeshauptmann Herbert Sausgruber (V) am Dienstag nach der Regierungssitzung. Auch in Zukunft werde die Albanien-Hilfe fortgesetzt.

Seit dem Start des Projekts wurden in insgesamt 30 Hilfstransporten und 110 Lkw-Zügen Schulmöbel und andere Güter in die verschiedensten Regionen Albaniens gebracht und an Schulen, Krankenhäuser oder bedürftige Familien verteilt. Nach Albanien befördert wurden etwa 17.000 Schultische, 28.000 Stühle, 600 Schultafeln, gebrauchte Computer oder aber auch 500.000 Schulhefte. Mehr als 150 Schulen, vor allem Kleinschulen in ländlichen Regionen, konnten ausgestattet werden. In diese Ausstattung wurden von Vorarlberger Seite rund 800.000 Euro investiert.

Zudem wurden in ländlichen Gegenden 14 neue Kleinschulen gebaut und vier Schulen grundsaniert. Auch an der Generalsanierung eines Bezirksspitals waren Land und Caritas Vorarlberg sowie viele Vorarlberger Gemeinden beteiligt.

„Die Initiativen, mit denen wir uns in ärmeren Ländern engagieren, verstehen sich als ’Hilfe zur Selbsthilfe’“, erklärte Sausgruber. Man wolle durch die Unterstützung eine dauerhafte Entwicklung in Gang bringen. Die zuständige Landesrätin Greti Schmid (V) sprach von einer Pionierleistung. „Laut dem albanischen Erziehungsminister waren die Helfer aus Vorarlberg die ersten Ausländer überhaupt, die sich um das albanische Schulwesen kümmerten“, sagte Schmid.

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