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Vorarlberg plant vorerst keine Boni für 24h-Pfleger

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Soziallandesrätin Wiesflecker spricht sich für eine bundesweit abgesprochene Lösung aus, um keine Unruhe zwischen den Ländern aufkommen zu lassen.

Länder können ausländischen Arbeitskräften Boni bezahlen, wenn sich diese entschließen, in Österreich zu bleiben. Die Mittel dafür kommen aus dem 100-Millionen-Maßnahmenpaket der Regierung für die Pflege

Boni für ausländische 24h-Pflegekräfte

Das Sozialministerium hat den Ländern freigestellt, aus den Mitteln des Pflege-Sicherungspakets etwaige Boni für ausländische 24-Stunden-Kräfte zu finanzieren. Oberösterreich etwa will 1.000 Euro pro Monat zahlen, die Steiermark 500. Niederösterreich und Salzburg streben eine bundeseinheitliche Regelung an. Wien und Vorarlberg planen hingegen keine.

Als erstes hatte Oberösterreich den Betrag von 1.000 Euro pro Monat genannt. Soziallandesrätin Birgit Gerstorfer (SPÖ) geht davon aus, dass ab Mitte kommender Woche die Anträge für Sonderprämien gestellt werden können. Derzeit würde noch die Richtlinie ausgearbeitet, diese müsse dann von der Landesregierung beschossen werden, bevor die Formulare rausgehen.

Aus der Steiermark hieß es am Dienstag, dass die 24-Stunden-Kräfte, die ihren Betreuungszeitraum verlängern, eine Sonderprämie von maximal 500 Euro zur Verfügung gestellt bekommen sollen. Anträge könnten ab Mitte kommender Woche gestellt werden. Wie auch in Oberösterreich seien die Details der Umsetzung aber noch in Arbeit.

In Vorarlberg ist derzeit kein Bonus geplant

Soziallandesrätin Katharina Wiesflecker (Grüne) verwies auf die Videokonferenz mit den Bundesländern und dem Ministerium am Mittwoch. Wiesflecker sieht durch einen solchen Bonus die Gefahr von Unruhe innerhalb der Pflege - schließlich seien alle Pflegenden jetzt mit schwierigen Bedingungen konfrontiert. Vorarlberg biete 24-Stunden-Pflegerinnen, die ihren Turnus verlängern, aber eine Woche freie Kost und Logis für eine Pause an.

Die Vorarlberger Soziallandesrätin sprach sich für eine bundesweit abgesprochene Lösung aus. Schnellschüsse seien problematisch. Es gelte nicht nur, Konkurrenz zwischen den Pflegebereichen, sondern auch zwischen den Bundesländern zu verhindern.

(APA)

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