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Vorarlberg: Plansoll bei gemeinnützigem Wohnbau übererfüllt

Landeshauptmann Wallner und Landesstatthalter erläuterten im Pressefoyer den Ausbau des gemeinnützigen Wohnungsangebotes in Vorarlberg
Landeshauptmann Wallner und Landesstatthalter erläuterten im Pressefoyer den Ausbau des gemeinnützigen Wohnungsangebotes in Vorarlberg ©VLK/Wirth
Bregenz – Im Rahmen ihrer Wohnbauoffensive für leistbares Wohnen forciert die Vorarlberger Landesregierung den Gemeinnützigen Wohnbau.

Heuer sind rund 52 Millionen Euro – ein Drittel der Wohnbauförderungsmittel des Landes – für Darlehen an die gemeinnützigen Wohnbauträger veranschlagt.

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2014 wurde das  Ziel ausgegeben, bis 2018 mindestens 500 gemeinnützige Mietwohnungen pro Jahr zu fördern. In einem 2017 beschlossenen Wohnbaupaket werden bis 2020 600 gemeinnützige Wohnungen pro Jahr plus ein Sonderwohnbauprogramm mit jährlich 150 kostengünstigen Wohnungen angepeilt.

Im letzten Jahr wurden für 756 Wohnungen der gemeinnützigen Bauträger Förderungen zugesagt und auch heuer und im kommenden Jahr wird die Bauleistung der gemeinnützigen Bauträger über dem Soll liegen.

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Gemeinnütziger Wohnbau auch in den Talschaften

Ein wichtiger Aspekt liegt für Wallner und Rüdisser darin, dass es in den letzten Jahren gelungen ist, den gemeinnützigen Wohnbau auch in den Talschaften und in kleineren Gemeinden zu etablieren, um der Abwanderung junger Familien vorzubeugen. Von 2014 bis 2017 wurden gemeinnützige Wohnungen in 21 Vorarlberger Gemeinden, die bis dahin über kein solches Angebot verfügten, gebaut, speziell im vorderen Bregenzerwald, in Warth und Lech sowie im hinteren Montafon.

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Bis Ende 2019 werden nur noch 22 – also weniger als ein Viertel aller Gemeinden des Landes – ohne integratives Wohnungsangebot sein. In diesen haben nur knapp dreieinhalb Prozent der Vorarlberger Bevölkerung ihren Wohnsitz.

Von den im Zeitraum 2014 bis 2017 realisierten Angeboten profitieren insgesamt über 5.000 Menschen. Für ihre Wohnungen bezahlen sie im Schnitt eine Miete zwischen 8,6 und 9,0 Euro pr Quadratmeter (inkl. Betriebskosten). Umgerechnet auf eine 60-Quadratmeter-Wohnung macht das durchschnittliche Mietkosten von 540 Euro, für eine 75m² große Wohnung knapp 670 Euro pro Monat.

10.000 Haushalte erhalten Wohnbeihilfe

Im letzten Jahr hat die Landesregierung insgesamt 1.542 neue Wohnungen mit einer Summe von 131,8 Millionen Euro gefördert. Für 2018/2019 wurden die Förderrichtlinien des Landes  angepasst.

Im Jahr 2017 erhielten 10.000 Haushalte eine Wohnbeihilfe, in Summe 27,9 Millionen Euro. Heuer stehen 29,4 Millionen Euro zur Verfügung. Im Schnitt werden in Vorarlberg 242 Euro pro Monat und beziehendem Haushalt ausbezahlt.

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