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Vorarlberg: Neue Partei "Xi" will bei Landtagswahl antreten

Kurzzeit-NEOS-Landessprecher Chris Alge nimmt mit neuer Liste neuen Anlauf.
Kurzzeit-NEOS-Landessprecher Chris Alge nimmt mit neuer Liste neuen Anlauf. ©VN/Tony Walser

Mit "Xi" will eine neue Partei die Vorarlberger bei der Landtagswahl von ihren Inhalten überzeugen. Mit der Gruppierung unter dem Motto "Chance Zukunft" unternimmt der aus Lustenau stammende Outdoor-Unternehmer und Kurzzeit-NEOS-Landessprecher Chris Alge einen neuen Anlauf, um in der Landespolitik Fuß zu fassen.

"Ich habe lange im Ausland gelebt, Österreich hatte immer einen guten Ruf. Das hat sich jetzt ins Gegenteil verkehrt", so Alge und nannte Ibiza-Video, BVT-Razzia, hohe Parteienförderungen, Grundstückdeals und den Umgang mit der Umwelt als Beweggründe für die Parteigründung. Man könne sich am Stammtisch auslassen oder die handelnden Personen "dort treffen, wo es wehtut", indem man als Partei der Bevölkerung eine ehrliche, unabhängige Alternative biete, so Alge.

Keine Berufspolitiker bei "Xi"

Wie genau das "Xi"-Programm aussieht, blieb vorerst unklar. Inhaltlich sehe sich "Xi" jedenfalls "komplett in der Mitte". "Wem Umwelt, Sicherheit und Vertrauen wichtig sind, ist bei uns gut aufgehoben", erklärte Alge dazu. Das seien die wichtigsten Grundpfeiler für ein lebenswertes Vorarlberg. Vertrauen könne man "Xi", weil niemand Berufspolitiker sei. Man handle nach dem Motto "Führung durch Vorbild".

Alge versammelte bisher 24 Mitstreiter - "dynamische Leute, viele Einzelunternehmer, die mit beiden Beinen im Leben stehen" - um sich, die er aber noch nicht nennen wollte. Das Team werde in den nächsten Wochen vorgestellt. Neuzugänge seien willkommen. Die Partei existiere bereits seit Jänner, jeden Montag gebe es seither Zusammenkünfte. In den Landtag werde einziehen, wer am meisten Vorzugsstimmen erhalte. Bei "Xi" gebe es keine "obskuren Vorwahlen" zur Listenerstellung.

"Xi" braucht Unterschriften

Um antreten zu können, muss die junge Partei aber zunächst Unterschriften sammeln, 100 pro Wahlbezirk. "Xi" sei kein Selbstzweck. "Wenn es die Menschen nicht interessiert, auch gut. Uns geht es darum, ein Zeichen zu setzen", so Alge dazu. Dabei schätzte er die Chancen auf einen Einzug in den Landtag durchaus selbstbewusst ein: "Es ist keine Frage, ob wir reinkommen, nur ob wir mit drei oder fünf Sitzen einziehen." Ziel sei es jedenfalls, Klubstatus zu erreichen.

Die Partei finanziere sich bisher allein aus den Beiträgen der Mitglieder, derzeit habe man für den Wahlkampf rund 100.000 Euro zur Verfügung. Man hoffe, dass noch Spenden dazukommen. Im Wahlkampf will "Xi" im ganzen Land präsent sein, mit Plakaten, Anzeigen und in Social Media sowie über die Homepage "xi.at".

Chris Alge gründet "Xi"

Chris Alge war 2013/14 für kurze Zeit Landessprecher der NEOS, später stv. Landessprecher, und verließ die Partei im Juni 2014 im Streit wegen angeblicher "Packelei" bei der Listenerstellung für die Landtagswahl. Der 1963 in Lustenau geborene Alge war nach seiner Offiziersausbildung an der Theresianischen Militärakademie als Leiter einer Spezialeinheit und als UNO-Offizier im Einsatz. Nach Aufenthalten in aller Welt als Fotograf und Kameramann unternahm er Vortrags- und Seminarreisen. Seit 1997 ist Alge Inhaber einer Outdoor-Firma in Lingenau (Bregenzerwald), wo Rafting, Bungyjumping, Kanufahren oder Canyoning angeboten werden, und Initiator einer Extremsport-Wettkampfveranstaltung. Alge ist verheiratet und Vater von fünf Kindern.

(APA)

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