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Vorarlberg Milch baut Betrieb aus

Schwarzach - Die Genossenschaft "Vorarlberg Milch" hat im Jahr 2006 einen Bilanzgewinn von rund 120.000 Euro erwirtschaftet. Im Vorjahr waren es knapp 110.000 Euro.

Der Warenumsatz stieg 2006 um 1,2 Prozent auf 35,5 Mio. Euro. Im Herbst soll der Produktionsstandort in Feldkirch ausgebaut werden. Die 5,5 Mio. Euro teure Erweiterung betreffe vor allem die Bereiche Käsepflege, Produktionsflächen für Frischprodukte und Verpackungslager, informierte Geschäftsführer Raimund Wachter am Donnerstag.

2006 lieferten die 660 ganzjährig bewirtschafteten Betriebe und die über 100 Alpen rund 55 Mio. Kilogramm Milch an, das sind laut „Vorarlberger Milch“ etwa 60 Prozent der gesamten Vorarlberger Milch. Die verarbeitete Milch stamme ausschließlich von Bauernhöfen im Ländle, hieß es seitens der Genossenschaft.

Den Landwirten zahlte „Vorarlberg Milch“ im Vorjahr insgesamt 16,32 Mio. Euro an Milchgeld aus, der Milchpreis liegt aktuell bei 35,3 Cent pro Kilogramm. Der Milchpreis könnte laut Wachter in der nächsten Zeit steigen, weil die Kosten der Landwirte gestiegen seien. „Auf Grund der sehr starken Nachfrage nach Milchprodukten weltweit wird es in den nächsten Wochen sicherlich Gespräche mit dem Handel geben“, erklärte Wachter gegenüber ORF Radio Vorarlberg. Wie 2005 wurden 76 Prozent der „Vorarlberg Milch“-Produkte im Inland abgesetzt, 24 Prozent wurden exportiert.

Seit 1. April 2007 ist die Genossenschaft laut eigenen Angaben das erste Lebensmittelunternehmen im Ländle, das garantiert gentechnik-freien Soja in der Fütterung bei allen Landwirten umgesetzt hat. Den Bauern werde der Mehraufwand mit 0,3 Cent pro Kilo Milch abgegolten, so Geschäftsführer Wachter.

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