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Vorarlberg: Kompromiss bei grenzüberschreitendem Stromhandel stellt Wallner zufrieden

Landeshauptmann Wallner will noch keine vorzeitigen Schlüsse ziehen.
Landeshauptmann Wallner will noch keine vorzeitigen Schlüsse ziehen. ©Hartinger
Die Einigung sieht vor, dass der grenzüberschreitende Stromhandel an der deutsch-österreichischen Grenze mit Oktober 2018 zwar eingeschränkt wird, auf Höhe des halben Spitzenverbrauchs in Österreich – das sind 4900 Megawatt Strom – jedoch weiter möglich bleibt.

Mit Blick auf die ursprünglichen Pläne spricht Wallner von einer “akzeptablen Lösung unter schwierigen Bedingungen”.

Details werden noch geprüft

Den vorliegenden Kompromiss über die künftige Ausgestaltung des Stromhandels zwischen Deutschland und Österreich hält er aber grundsätzlich für einen “gangbaren Weg”. Aktuell würden sämtliche Details intensiv geprüft. Dass es bei der Zuordnung der Illwerke AG zum deutschen Regelblock zu keiner Änderung kommt, sei aus Vorarlberger Sicht besonders entscheidend, so Wallner: “Es ist eine wichtige Standortfrage, dass die Illwerke weiter im Regelblock verbleiben”. Für eine abschließende Bewertung sei es allerdings noch zu früh, schränkt Landeshauptmann Markus Wallner ein.

Dass Vorarlberg mit der Illwerke AG im deutschen Regelblock bleibt, ist für Wallner von größter strategischer Bedeutung: “Das wäre mit dem Kompromiss gewährleistet”. Damit wird es auch in der weiteren Zusammenarbeit zu keinen Beeinträchtigungen kommen, ist der Landeshauptmann zuversichtlich.

(VLK/red.)

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