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Vorarlberg: Kälber stürzen in Wolfurt aus fahrendem Tiertransporter

Das Blut auf der Straße zeugt von dem Unfall.
Das Blut auf der Straße zeugt von dem Unfall. ©VGT
Aus einem Tiertransporter, der von einem 49-jährgen Mann gelenkt wurde, sind am Montagvormittag um 11 Uhr junge Kälber in Wolfurt gestürzt. Die Tiere sollen sich schwer verletzt haben, eines starb noch vor Ort. Eine Augenzeugin berichtet.
Tier-Drama in Wolfurt
"Die Tiertransporte sind eine enorme Qual für die Kälber"

Laut der Polizeidienststelle Wolfurt öffneten sich aus derzeit unbekannter Ursache die vorderern Anhängertüren. Die Jungtiere rutschten durch die vordere Bordwand auf die Straße und wurden während der Fahrt überrollt. Das zweite, weniger schwer verletzte Kalb musste mittlerweile eingeschläfert werden. Die Polizei ermittelt derzeit und wird an die zuständigen Stellen die Anzeige erstatten.

Eine Augenzeugin berichtet

A. Thurner, eine Zeugin des Vorfalls, entdeckte die verletzten Kälber auf der Kreuzung und ging davon aus, dass die Tiere während der Fahrt aus dem Anhänger gefallen, überfahren und achtlos liegengelassen worden waren. Sie blieb bei den verletzten Tieren, versuchte sie zu beruhigen, für eines davon kam aber jede Hilfe zu spät. “Sehr geärgert hat mich auch der Umgang mit den Kälbern. Wie respektlos man mit den verletzten Tieren umgegangen ist”, erzählt sie, immer noch bewegt von den Erlebnissen.

VGT kritisiert Tiertransporte

Laut VGT soll es sich um Kälber handeln, die von Milchwirtschaftsbetrieben auf dem Weg zu einer Sammelstelle in Lauterach waren. Von dort aus sollten sie weiter nach Italien und Spanien transportiert werden. Erst im November 2017 hatte der VGT den leidvollen Weg der Vorarlberger Kälber bis in die Mastbetriebe im Süden aufgezeigt.

Tobias Giesinger, Kampagnenleiter VGT: „Wir hatten bereits im November Anzeige gegen mehrere Tiertransportfahrer erstattet, die Kälber aus ganz Vorarlberg für den Export gesammelt hatten. Dieses schreckliche Ereignis zeigt einmal mehr, dass diese Transporte beendet werden müssen.“

Der VGT fordert ein gesetzliches Transportverbot für Tiere, die noch von der Muttermilch abhängig sind.

(Red.)

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