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Vorarlberg: In Zeugnissen steht IGGÖ statt Islam

Im Zeugnis nuslimischer Schülerinnen und Schüler steht "IGGÖ" statt "Islam".
Im Zeugnis nuslimischer Schülerinnen und Schüler steht "IGGÖ" statt "Islam". ©APA/dpa
Auf Empfehlung des Kultusamtes sollen Schulen in Zukunft das Religionsbekenntnis ihrer muslimischen Schülerinnen und Schüler in Zeugnissen als "IGGÖ" statt als "Islam" bezeichnen. Für die Grüne Integrationssprecherin Vahide Aydin unverständlich und absurd.

„Es ist völlig unverständlich, dass in den Zeugnissen der Kinder statt der Bezeichnung „islamisch“ nur mehr „IGGÖ“, die Kurzbezeichnung der islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich, steht“, kritisiert die Grüne Integrationssprecherin Vahide Aydin.

Religionsbekenntnis “Islam”

Das Religionsbekenntnis der Kinder sei eindeutig der „Islam“ und nicht die „IGGÖ“. „Das muss im Zeugnis stehen und nicht die zuständige Institution!“, so Aydin bezugnehmend auf die angeordnete Änderung des Unterrichtsministeriums auf Empfehlung des Kultusamts.

Das Kultusamt habe bereits letztes Jahr diese Änderung an die Landesschulräte verschickt, ohne mit den Betroffenen zu sprechen. „Die fehlende Kommunikation mit allen Beteiligten entspricht nicht unserem Verständnis eines Rechtsstaates und einer transparenten Demokratie“, betont Aydin. „Bei vielen Eltern führt diese Vorgehensweise zu Irritationen und Menschen fühlen sich diskriminiert“, so Aydin weiter.

Diskriminierung

Vor einigen Monaten habe das Kultusamt auch die Förderation der Aleviten, die sich nicht zum Islam bekennen, innerhalb des Islamgesetzes kategorisiert. „Jetzt wird eine Religion, die seit 1912 anerkannt ist, durch das Kürzel der Vertretungsbehörde in den Schulnachrichten in eine weitere Schublade gesteckt“, zeigt sich Aydin verärgert.

Dieses Vorgehen betreffe nur eine Religion und stelle deshalb eine Diskriminierung dar. „Das widerspricht dem gesetzlich verankerten Gleichheitsgebot. Bildungsminister Faßmann ist aufgefordert, diese Verordnung zurückzunehmen und den muslimischen Schülerinnen und Schülern ihre religiöse Identität nicht streitig zu machen“, schließt Aydin.

(red)

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