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Vorarlberg: Im Einsatz in Kamerun

In einem Buschspital in Afrika haben die jungen Krankenpflegerinnen Angela Silla und Claudia Ziedler ein Praktikum absolviert.
In einem Buschspital in Afrika haben die jungen Krankenpflegerinnen Angela Silla und Claudia Ziedler ein Praktikum absolviert. ©privat
Es waren abenteuerliche und lehrreiche Monate, die die Vorarlbergerinnen wohl nie vergessen werden. Vier Monate lang halfen die beiden unter anderem bei Geburten, im Operationssaal oder bei Impfaktionen tatkräftig mit.

Mit nach Hause gebracht haben sie Erinnerungen an viele berührende Momente. Die Reise hatte die jungen Frauen nach Kamerun geführt. Genauer gesagt in den Norden des Landes ins kleine Dorf Ngaoubela. Das dortige Privatspital wurde vor 70 Jahren von norwegischen Missionaren gegründet. Ursprünglich handelte es sich um eine Leprastation. Im Laufe der Jahre verlagerte sich dann der Schwerpunkt immer mehr hin zu einem regulären Krankenhaus. „Allerdings mangelt es in Kamerun an Ärzten“, erzählt die 20-jährige Angela Silla.

Lebensrettende Unterstützung gibt es seit mehr als einem Vierteljahrhundert aus Vorarlberg. Seit 1989 arbeitet nämlich die Bludenzer Ärztin Elisabeth Neier (64) in dem Buschspital. Silla hatte während ihrer Ausbildung vom Projekt der Vorarlbergerin gehört und sich für ein Praktikum beworben. Ihr wurde dann beim Aufnahmegespräch empfohlen, nicht alleine durch Kamerun zu reisen. Und da sich auch ihre Schulkollegin Claudia Ziedler nach den Abschlussprüfungen bei einem Hilfsprojekt ehrenamtlich engagieren wollte, beschlossen die beiden jungen Frauen, sich zusammen zu tun.

In Kamerun angekommen, prasselten bereits bei der Fahrt vom Flughafen zum Bahnhof jede Menge Eindrücke auf die Freiwiligen ein. „Für mich war es im ersten Moment ein Kulturschock“, erzählt Claudia Ziedler. Überall sei Militär gewesen. Leute saßen auf den Straßen und kochten. Es war heiß und schmutzig. Dann meint die 20-Jährige: „Aber man gewöhnt sich an alles.“ Gerade die verstärkte Militär- und Polizeipräsenz habe später doch für ein Gefühl der Sicherheit gesorgt.

Im Krankenhaus arbeiteten die beiden dann auf verschiedenen Stationen. HIV, Malaria, Tuberkulose und Tetanus gehören genauso wie Verkehrsunfälle, Geburtskomplikationen und Schlangenbisse zu den häufigsten Gründen für einen Spitalsaufenthalt. „Täglich warten viele Patienten vor der Ambulanz“, erzählt Silla.

Die ganze Geschichte lesen Sie in der NEUE am Sonntag.

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