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Vorarlberg: Gabi Sprickler-Falschlunger kritisiert Kinder-und Jugendanwalt

SPÖ_Landtagsabgeordnete Gabi Sprickler-Falschlunger übt Kritik am Kinder- und Jugendanwalt.
SPÖ_Landtagsabgeordnete Gabi Sprickler-Falschlunger übt Kritik am Kinder- und Jugendanwalt. ©VOLAT/Rauch
Die SPÖ kritisiert in einer Aussendung den Kinder- und Jugendanwalt Michael Rauch für seine Aussagen zur Kleinkindbetreuung.
SPÖ will Lehre für Kleinkindbetreuung

Dieser verlangte in einem ORF-Interview die Gleichwertigkeit von institutioneller und häuslicher Betreuung.

Das wäre gar nicht abwegig, würden Männer und Frauen sich gleichermaßen um die Betreuung ihrer Kinder kümmern. Noch immer sind es in Österreich vor allem die Frauen, die durch die längere Betreuung ihrer Kinder zuhause auf ein Fortkommen im Beruf verzichten, durch Teilzeitjobs Karrierehindernisse und kleine Pensionen haben. Längere häusliche Betreuung geht bei uns in jeder Beziehung zu Lasten der Frauen.

“Gleichberechtigte Rolle in der Erziehung”

„Gerade in Vorarlberg, wo wir die größten geschlechtsspezifischen Einkommensunterschiede haben, geht es zuerst einmal darum, dass Männer eine gleichberechtigte Rolle in der Erziehung einzunehmen“, erklärt SPÖ-Landtagsabgeordnete Gabi Sprickler-Falschlunger in einer Aussendung. „Diese Forderung, nämlich dass auch mehr Väter eventuelle Nachteile in Kauf nehmen um ihre Kinder zu betreuen, hätte ich mir erwartet. Wenn, wie der Kinder-und Jugendanwalt es sagt, man ‚das Kind in den Mittelpunkt stellen soll‘, macht er mit diesen Aussagen den berufstätigen Frauen und keineswegs den Männern ein schlechtes Gewissen“, so die Sozialdemokratin.

Höhere Anrechnungszeiten sind der falsche Weg

Den Hinweis des Kinderanwaltes auf eine notwendige Erhöhung der Pensions-Anrechnungszeiten für Kinderbetreuung lässt die Sozialdemokratin nicht gelten. „Als Zeiten der Kindererziehung werden bereits jetzt die ersten 48 Monate nach der Geburt eines Kindes in der Pension berücksichtigt. Das ist im internationalen Vergleich außerordentlich viel. Eine weitere Erhöhung ist voraussichtlich der falsche Hebel, um einerseits Frauen stärker abzusichern und gleichzeitig Männer stärker an der Erziehungsarbeit zu beteiligen“, so die Landtagsabgeordnete.

 

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