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Vorarlberg: FC Dornbirn fehlen 650.000 Euro zum Aufstieg

©Luggi Knobel
Für eine Rückkehr in den Profifußball würden die Rothosen etwa 1,2 Millionen Euro benötigen, das Vereinsbudget beläuft sich derzeit auf 550.000 Euro

Im Heimspiel gegen den zweifachen Vizemeister Grödig lief der Motor des überlegenen Regionalliga West Tabellenführer FC Dornbirn erst in Überzahl auf Hochtouren. Das vierte Saisontor von Florian Prirsch, der sicher verwandelte Strafstoß von Franco Joppi und ein „Sonntagsschuss“ von Christoph Domig bedeuteten den klaren schon insgesamt vierten zu-Null-Sieg der Rothosen.

Nach dem 3:0-Erfolg der Schützlinge von Trainer Markus Mader liegt man weiter sechs Zähler vor Meister Anif allein auf weiter Flur. Wer soll diesen FC Dornbirn stoppen? Acht Spieltage sind noch im Herbst zu absolvieren und danach wird es für die Verantwortlichen der Rothosen keine allzulange Winterpause geben.

Ziel Profifußball

„Dornbirn ist die zehntgrößte Stadt Österreichs und da muss das sportliche Ziel immer ein Aufstieg und Rückkehr in den Profifußball sein. Es muss aber Hand und Fuß haben und nicht wie vor einem Jahrzehnt, wo alles nur auf Obmann Werner Höfle und Sportchef Dietmar Ölz aufgebaut war. Das hat man damals so richtig unterschätzt und so ein Harikiri wird es sicher nicht mehr geben. Sportlich ist der Reiz für ein Spielen in der höchstmöglichen Spielklasse Österreichs immer da, doch das Fundament muss stimmen“, spricht FC Dornbirn-Geschäftsführer Peter Handle, zuständig für Sport Klartext.

Für Handle ist auch klar, dass man die Ziele nach dem Herbst, sollte man wirklich noch auf Platz eins überwintern, neu definieren muss. Der Wunsch nach einer Vergrößerung des ehrenamtlichen Vorstands beim FC Dornbirn ist für Handle auch ein wichtiger Punkt. Denn die beiden Geschäftsführer Peter Handle (Sport) und Andreas Genser (Finanzen) haben einen Arbeitgeber, wo man den vom ÖFB erforderlichen hauptamtlichen Geschäftsführer nicht machen kann.

650.000 Euro fehlen

In der neugeschaffenen 2. Liga braucht man laut dem ÖFB ein Budget von 1,2 Millionen Euro, und das Vereinsbudget des FC Dornbirn beläuft sich auf 550.000 Euro, also fehlen den Messestädtern 650.000 Euro für eine Rückkehr in den bezahlten Fußball. Nur 100.000 Euro würde man von TV Geldern einnehmen. Es braucht für FC Dornbirn vermutlich neue Partner und Sponsoren, welche neben dem jahrzehntelangen Hauptsponsor der Mohrenbrauerei den sportlichen Weg mitgehen würden. Auch über ein Ansuchen für eine Lizenz muss dann in der Winterpause diskutiert werden. Denn bis Mitte März 2019 müsste man die Lizenzunterlagen im ÖFB einreichen. Ganz wichtige Entscheidungen stehen für den Traditonsverein FC Dornbirn in naher Zukunft an.

(APA)

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