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Vorarlberg - Doppelstaatsbürgerschaft: "Nur leere Ankündigungen"

FPÖ-Landesparteiobmann Reinhard Bösch wittert bei der ÖVP "leere Ankündigungen".
FPÖ-Landesparteiobmann Reinhard Bösch wittert bei der ÖVP "leere Ankündigungen". ©APA/DIETMAR STIPLOVSEK
FPÖ-Landesparteiobmann Reinhard Bösch wittert bei den Aussagen von Landeshauptmann Markus Wallner, in Zukunft schärfer gegen illegale Doppelstaatsbürgerschaften vorzugehen, erneut "leere Ankündigungen".


„Das ist wohl nichts weiter, als eine weitere leere Ankündigung von Landeshauptmann Wallner“, so FPÖ-Landesparteiobmann Dr. Reinhard E. Bösch in einer Reaktion auf die jüngsten Aussagen, wonach die Landesregierung verschärft gegen illegale Doppelstaatsbürgerschaften vorgehen wolle.

„Jahrelang war die ÖVP untätig und hat sich von illegalen Doppelstaatsbürgern auf der Nase herumtanzen lassen. Wenn Wallner jetzt Stärke zeigen möchte, dann ist das nichts anderes als eine billige und leicht durchschaubare Wählertäuschung, die offenbar auf den zunehmenden Druck der FPÖ zurückzuführen ist“, zeigt Bösch auf und verweist auf einen aktuellen Antrag der Freiheitlichen im Landtag zur Bekämpfung der illegalen Doppelstaatsbürgerschaften.

Wählerlisten aufgetaucht

Bis jetzt habe die ÖVP nichts unternommen, um diesen inakzeptablen Missstand zu beseitigen. Die Untätigkeit sei erst wieder beim Erdogan-Referendum augenscheinlich geworden. „Die Möglichkeit, im Rahmen der Abstimmung konsequent illegale Doppelstaatsbürger zu enttarnen, wurde einfach ausgelassen“, so der FPÖ-Parteichef.

Eine neuerliche Möglichkeit biete sich nun durch die aufgetauchten Wählerlisten. „Wenn sich Wallner und Schwärzler auch diese Chance entgehen lassen, um eine rigorose Überprüfung sicherzustellen, käme das schon fast einer Arbeitsverweigerung gleich“, betont Bösch. Er fordert die ÖVP deshalb abschließend auf, „ihren vollmundigen Ankündigungen auch einmal Taten folgen zu lassen“.

(red)

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