Vorarlberg: Corona stoppt Bevölkerungswachstum

Bevölkerung nahm vom dritten auf das vierte Quartal um sieben Personen ab
Bevölkerung nahm vom dritten auf das vierte Quartal um sieben Personen ab ©VOL.AT
Die Corona-Pandemie hat das Bevölkerungswachstum in Vorarlberg zum Stoppen gebracht.

Im vierten Quartal 2020 wurde erstmals seit Dezember 1996 ein Rückgang an Hauptwohnsitzen im Vergleich zum Vorquartal festgestellt, informierte am Freitag die Landesstelle für Statistik. Hatten per Ende September noch 399.931 Personen in Vorarlberg gewohnt, so waren es zum Jahresende um sieben weniger, nämlich 399.924. Gegenüber dem Dezember 2019 bedeutete dies einen Zuwachs um 2.072 Leute.

400.000er-Marke noch nicht geknackt

Eigentlich hatten die Statistiker im vierten Quartal den Sprung über die 400.000 Einwohner-Marke erwartet. Doch gab es in den vergangenen drei Monaten weniger Geburten, mehr Sterbefälle und eine geringe Zuwanderung, hieß es. Im Jahresabstand fiel das Bevölkerungsplus um 768 Personen geringer aus. Die Zahl der österreichischen Staatsangehörigen wuchs um 313 Personen an, jene an EU-Bürgern um 1.500 Menschen.

Große Gemeinden wachsen schneller

217.693 Personen bzw. 54 Prozent der Vorarlberger Bevölkerung sind in den zehn bevölkerungsreichsten Gemeinden des Landes gemeldet, die jeweils mehr als 10.000 Einwohner zählen. Die vier Kommunen mit jeweils mehr als 20.000 Einwohner (Dornbirn 50.332, Feldkirch 34.688, Bregenz 29.604, Lustenau 23.502) verzeichneten in den vergangenen zehn Jahren einen Bevölkerungszuwachs von 9,9 Prozent, in den 32 Kleingemeinden mit weniger als 1.000 Einwohnern waren es 3,4 Prozent. Der Landesdurchschnitt lag bei 7,9 Prozent.

(APA)

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