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Vorarlberg: Besserer Lawinenschutz für vier Gemeinden

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Land, Gemeinden und Bund investieren zusammen 1,4 Millionen Euro in die Lawinen- und Wildbachverbauung.
20. Jahrestag von Galtürlawine
VN-Podcast: Millionen für Lawinenschutz

Um Bevölkerung sowie Lebensraum vor den unberechenbaren Gewalten der Natur weitestmöglich zu schützen, bündeln Land, Gemeinden und der Bund ihre Kräfte und investieren 1,4 Millionen Euro in die Wildbach- und Lawinenverbauung. Von Landesseite wird die Umsetzung der Vorhaben in den vier Gemeinden Fontanella, Langen bei Bregenz, Egg und Mittelberg mit über 280.000 Euro gefördert. „Es geht darum, ein größtmögliches Maß an Sicherheit zu gewährleisten“, so Landeshauptmann Markus Wallner und Sicherheitslandesrat Christian Gantner in einer Aussendung.

Vier Projekte

Das Projekt in Fontanella fällt von allen Vorhaben am kostenintensivsten aus. In die Sicherung bestehender Bauwerke, insbesondere der Straßengalerie, im Bereich des Türtschtobels sollen eine Millionen Euro investiert werden. Insgesamt werden sechs sogenannte Konsolidierungssperren neu errichtet, um lockeres Gestein zurückzuhalten. Die bereits bestehenden Sperren werden saniert. Zur Sohl- und Ufersicherung werden Wasserbausteine eingesetzt. Mit 200.000 Euro werden die umfassenden Maßnahmen von Landesseite unterstützt.

Aus extrem steilen, felsdurchsetzten Gelände werden in der Parzelle Haelin in der Gemeinde Langen bei Bregenz mit einem Hubschrauber rund 30 umsturzgefährdete Bäume entnommen. 100.000 Euro sind für das Vorhaben veranschlagt.

Bei den Projekten „Rappagraben“ in Egg und „Schneedruckabwehr Erlenbodenweg“ in Mittelberg sind aufgrund notwendiger Zusatzmaßnahmen Kostensteigerungen eingetreten. An diesen beteiligt sich das Land mit insgesamt knapp 50.000 Euro.

"Es muss laufend optimiert werden"

"Es muss laufend vorgebeugt, reagiert und optimiert werden", sagt LR Gantner. "Gerade in Bergregionen sind Gemeinden auf starke Partner angewiesen, weil Schutzprojekte eine große finanzielle Belastung darstellen, die allein nicht zu schultern wären".

Diese Einschätzung wird von LH Wallner „zu hundert Prozent“ mitgetragen: „Mit der Landesunterstützung werden die Gemeindekassen entlastet“.

(Red.)

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