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Vorarlberg: Ausreichend Richter, doch insgesamt wird an Personal gespart

Das Mediengespräch fand am Landesgericht Feldkirch statt.
Das Mediengespräch fand am Landesgericht Feldkirch statt. ©Stiplovsek
Heinz Bildstein, Präsident des Landesgerichts Feldkirch lud zum Mediengespräch.

Von Christiane Eckert

„Mit der personellen Situation bei den Richtern sind wir zur Zeit zufrieden und wollen gar nicht jammern“, erklärt der Landesgerichtspräsident den geladenen Journalisten. Doch beim nichtrichterlichen Personal wird der Gürtel immer enger und enger geschnallt. So gebe es ständig Einsparungen bei Kanzleikräften und sonstigen Gerichtsbediensteten. Das hat zur Folge, dass alle sehr angespannt seien, unter Druck arbeiten müssen und dass auch Burn Out zunehmend zum Thema werde. Was die Lage der Richter selbst betrifft, seien auch diese stark ausgelastet. Allein an Strafverhandlungen wurde in Feldkirch 1200 Mal in einem Jahr verhandelt.

Pensionierungen kommen

Gut habe sich die Umstellung auf den „elektronischen Akt“ eingestellt. Die Kollegen aus dem Arbeits- und Sozialrecht wären bereits daran gewohnt und hätten diese neue Form der Bearbeitung mittlerweile auch schätzen gelernt. Die Staatsanwaltschaft werde im Juni, so ist es jedenfalls geplant, umziehen in den Neubau, der derzeit am Jahnplatz in Feldkirch entsteht. Die frei werdenden Räumlichkeiten könne man gut gebrauchen, so Bildstein. Kopfzerbrechen bereitet der Justiz, dass bald eine Pensionierungswelle anrolle. Nächstes Jahr gingen beispielsweise vom Rechtsmittelsenat, bestehend aus acht Personen, fünf in Pension. Trotz aller Schwierigkeiten bemüht sich die Justiz in Feldkirch dennoch um gute Arbeit. Auf der Wunschliste: Klimaanlage fürs Gebäude, mitunter erreichen die Temperaturen in den Büros im Sommer über dreißig Grad. Umsetzung: Sobald die Maßnahme vom Bund genehmigt wird.

(Red.)

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