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Vorarlberg: Alter dreht den Feuerwehren das Wasser ab

Was, wen keiner kommt? Die Feuerwehren in Vorarlberg haben ein Nachwuchsproblem.
Was, wen keiner kommt? Die Feuerwehren in Vorarlberg haben ein Nachwuchsproblem. ©Youtube.com/Freiwillige Feuerwehr St. Johann im Pongau
Die Feuerwehren in Vorarlberg haben ein Nachwuchsproblem. Wie der "ORF Vorarlberg" berichtet, sind ein Viertel der Feuerwehrleute im Ländle älter als 60 Jahre alt. Um die Einsatzfähigkeit auch in Zukunft zu erhalten, brauche es die Jugend dringend.

Zwar steige die absolute Zahl junger Feuerwehrfrauen und -männer stetig und leicht an, aber auch die Zahl der über 60-Jährigen werde immer größer, sagt Landesfeuerwehrinspektor Hubert Vetter. 900 Mitgliedern in 80 Feuerwehrjugendgruppen stünden 1.700 Feuerwehrleute gegenüber, die in naher Zukunft aus dem Dienst ausscheiden werden.

Jugend gesucht

“Wir brauche die Jugend dringend,” um den Aktivenstand halten und langfristig einsatzfähig bleiben zu können, warnt Vetter. Zum einen werde versucht, mit aktiver Nachwuchsarbeit, die Attraktivität des Dienstes für die Allgemeinheit zu steigern. Zum anderen werde daran gearbeitet, topfitte ältere Feuerwehrmitglieder so lange wie möglich im aktiven Dienst zu halten.

Schwierig sei die Situation vor allem bei den Frauen. Von den derzeit zehn bis zwölf Prozent Mädchen in der Feuerwehrjugend kehrten nur wenige nach Heirat oder Geburt in den aktiven Dienst zurück, so der Landesfeuerwehrinspektor.

“Wir brauchen auch dich”

In Salzburg versucht eine Feuerwehrgruppe derweil mit einem drastischen Video, neuen Nachwuchs zu werben. Darin fährt ein Feuerwehrauto mit gerade einmal einem Mann Besatzung zum Einsatz.

(red)

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