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Vorarlberg: Acht Jahre Haft für pädophilen Jugendbetreuer

Der Angeklagte beim Prozess am Landesgericht Feldkirch.
Der Angeklagte beim Prozess am Landesgericht Feldkirch. ©Eckert
Das Urteil im Prozess wegen sexuellen Missbrauchs erging schneller als erwartet. Der Angeklagte zeigte sich kooperativ, das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Prozess findet nicht öffentlich statt
Anklage gegen Ex-Jugendbetreuer

Von: Christiane Eckert (VOL.AT)

Die Liste der Vorwürfe war lang, doch der Angeklagte redete nicht lange um den heißen Brei herum. Dementsprechend schneller ging der Prozess von statten. Nicht um 19.00 Uhr wie geplant, sondern bereits in den frühen Nachmittagsstunden kam der Senat zu einem Urteil. Und das lautete: Acht Jahre unbedingte Haft. Den Opfern wurden teilweise bereits Schadenersatzbeträge zuerkannt, der höchste Teilschmerzengeldbetrag lag bei 11.000 Euro.

Opfer redeten

Aufgeflogen war die Sache, weil zwei der Missbrauchten über ihre Erlebnisse sprechen mussten. Einer begab sich in Therapie und versuchte dort aufzuarbeiten, was ihm widerfahren war. Auf die Frage, warum der Angeklagte damals nicht Hilfe suchte, als er merkte, dass es immer und immer wieder zu Übergriffen kam, antwortete dieser, dass er Angst hatte, dass ein Psychiater ihn unter Umständen anzeigen würde. Einem Bekannten oder Freund konnte er es nicht erzählen. Dass es dem Mann heute leid tut, war nicht zu übersehen, immer wieder brach er in Tränen aus. An einem Schuldspruch führte kein Weg vorbei, die acht Jahre Haft sind jedoch nicht rechtskräftig.

(Red.)

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