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Vorarlberg: 470.000 Euro für länderübergreifende Projekte

LH Markus Wallner.
LH Markus Wallner. ©Paulitsch
Um die enormen Potenziale und damit verbundenen Chancen besser nützen zu können, bündeln die verschiedenen Akteure rund um den See zielgerichtet ihre Kräfte.

Für die Umsetzung von drei weiteren grenzüberschreitenden Projekten hat die Landesregierung kürzlich erneut über 470.000 Euro an EFRE-Mitteln freigegeben. Die drei unterstützen Projekte sind Teil des Interreg V-A Alpenrhein-Bodensee-Hochrhein-Programms, an dem neben Vorarlberg auch Liechtenstein sowie Nachbarregionen in der Schweiz und Deutschland beteiligt sind. Es wird aus dem Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) finanziert, in dem für den Zeitraum 2014 bis 2020 im Programmgebiet insgesamt 39,6 Millionen Euro bereitgestellt sind. Für Vorarlberg sind davon 9,67 Millionen Euro reserviert.

Potentiale aufspüren und konsequent nützen

Der Schwerpunkt der gemeinschaftlichen Initiativen liege ganz klar auf den Bereichen Wirtschaft, Forschung, Technik und Innovation, so der Landeshauptmann Markus Wallner: “Gerade in diesen Bereichen, aber auch bei Bildung, Energie, Klimaschutz, Verkehr und Tourismus ist noch sehr viel mehr möglich, wenn alle Seiten ihre Stärken gezielt einbringen”.

Unterstützung für weitere Projekte

Die Projekte dieser Fördertranche sind thematisch breit gefächert. So werden in einem Projekt neue Formen grenzüberschreitender Kooperation in Sachen 3D-Druck analysiert und erprobt. Mit der zunehmenden Digitalisierung und der Vernetzung von Fertigungsanlagen auch über die Distanz, Stichwort “Internet der Dinge”, entstehen neue Geschäftsmöglichkeiten und -modelle (Industrie 4.0). Innovationschancen verspricht diesbezüglich die 3D-Druck-Technologie bzw. die additive Fertigung. Anstatt Produkte zentral an einem oder nur wenigen globalen Produktionsorten herzustellen, zu verpacken und danach physisch weltweit an die Zielorte zu transportieren, ermöglicht die additive Fertigung, die digitale Fertigungsinformation über eine Datenleitung an einen beliebigen Ort zu transferieren und das physische Produkt direkt im Zielmarkt oder sogar am Zielort zu erstellen. Transportaufwendungen wären damit beseitigt, was auch den CO2-Fußabdruck der Unternehmen mindert. Im Rahmen des Projekts werden sowohl technische als auch rechtliche und interkulturelle Aspekte geprüft.

Ein anderes Projekt zielt auf eine stärkere Vernetzung von Sporttrainerinnen und -trainern sowie Sportverbänden rund um den Bodensee. Die Projektkoordination liegt beim Olympiazentrum Vorarlberg. Ein zentrales Ziel ist die Etablierung eines breiten, gut abgestimmten Weiterbildungsangebots in den teilnehmenden Ländern. Weitere Projektpartner sind der Landessportverband Baden-Württemberg und das Liechtenstein Olympic Committee.

(Red.)

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