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Vorarlberg: 3.200 Familien können sich Wohnen nur schwer leisten

Laut Caritas-Direktor Walter Schmolly haben sich im Vorjahr 3.200 Familien an die Beratungsstelle gewandt, weil sie die Wohnkosten in finanzielle Not brachten.
Laut Caritas-Direktor Walter Schmolly haben sich im Vorjahr 3.200 Familien an die Beratungsstelle gewandt, weil sie die Wohnkosten in finanzielle Not brachten. ©VN/Hartinger; VOL.AT/Rauch
Viele Vorarlberger stöhnen unter der Last hoher Immobilien- und Mietpreise im Ländle. Doch vor allem einkommensschwache Familien geraten durch die hohen Wohnkosten zunehmend in finanzielle Not. Die Zahl derer, die händeringend nach billigem Wohnraum suchen steigt stetig. Allein im vergangenen Jahr suchten 3.200 Familien Hilfe bei der Caritas.
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Rund 3.200 Vorarlberger haushalte mit insgesamt 6.500 betroffenen Familienmitgliedern haben im vergangenen Jahr Kontakt zur Caritas-Beratungsstelle “Existenz & Wohnen” aufgenommen. Das entspricht laut einem Bericht des “ORF Vorarlberg” einer Zunahme von 20 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Die Caritas führt vor allem zwei Gründe für den starken Anstieg an: Zum einen verschärfe sich die Lage am Wohnungsmarkt in Vorarlberg seit Jahren ununterbrochen, zum anderen gebe es auch in Vorarlberg immer mehr geflüchtete Menschen, die ein dauerhaftes Bleiberecht im Land erhalten haben und deshalb auf den Wohnungsmarkt drängen.

Appell an Eigentümer

Deshalb das Appell von Caritas-Direktor Walter Schmolly an die einheimische Bevölkerung, leerstehenden Wohnraum zu günstigen Quadratmeterpreisen an einkommensschwache Familien zu vermieten. Im Grunde würden Wohnungen in jeder Größenordnung gesucht. Akut in Wohnungsnot seien laut Schmolly derzeit 300 Personen.

Bedarf nach günstigem Wohnraum gebe es prinzipiell im ganzen Land. Vor allem im Rheintal sei die Nachfrage jedoch hoch, da hier auch der Zuzugswunsch am höchsten sei.

Kritik an Mindestsicherung

Kritik übt die Caritas in diesem Zuge erneut an der vorgesehenen Kürzung der Mindestsicherung. Bevor eine solche Maßnahme in Kraft treten könne, müsse die Regierung zunächst für ausreichenden leistbaren Wohnraum sorgen.

(red)

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