Page 1Page 1 CopyGroupGroupPage 1Combined ShapePage 1Combined ShapePage 1Triangle Page 1 VNVorarlberger Nachrichten Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1 Rectangle 9 Combined ShapeCombined ShapePage 1Page 1Page 1Page 1Page 1AAAAPage 1 Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1Page 1

Vor dem Essen nach dem Essen …

Ulrich Gabriel
Ulrich Gabriel

Ich wurde gefragt, wie sich die Corona-Situation bei mir auswirke. Ich sagte: Ich nehme das durchaus ernst und halte mich unwillig an die Befehle meiner FremdbestimmerInnen im Staate. Muss ich ja auch wohl als öffentlicher Kulturveranstalter. „Und sonst?“, werde ich gefragt, „belastet dich die Situation?“. Also Händewaschen tu ich nicht anders als vorher in Unschuld, aber ich gebe gerne zu, dass ich mir nicht so gern Vorschriften machen lassen will von den gewählten Buberln da oben, die mir zu keinem Zeitpunkt glaubwürdig erscheinen, aber eben das Sagen haben und mit eingeübtem Trauermienenspiel in die Kameras bummerln. Ich habe bei dem ganzen Polittheater& Medien-Albauftrieb ein mulmiges Gefühl. Niemals möchte ich von diesen Polit-Alberichen gerettet werden. Im Innern habe ich eine klammheimliche Freude, wenn ich die leeren Massenstadien sehe, wenn ich sehe, was da alles abgesagt werden kann im hochgezüchteten Freizeitkapitalismus, dem nachzurennen wir bis zur Bewusstlosigkeit tagtäglich manipuliert werden, auf den wir offenbar recht gut verzichten können, wenn ein Alb von nirgendwo zum Poltergeist erhoben wird. Befehl von oben: „Macht in die Hosen! Zuhause! Einen Monat!“ Jaaaaaa! Wir sind halt schon zu lange tot, um noch in Quarantäne zu gehen. Wir sind längst drinn. Wer oder was steckt unter der Virus-Tarnkappe, würd ich gern wissen. Wisst ihr es, ihr geilen Globalisierer, Millionen-Vorstände, deren Aktien grad kurz herunterfallen, um dann umso höher zu steigen? Ihr, die ihr nie ins Gras sondern immer ins Gold beißt.

Das Kügelchen, das hübsch wie eine Christbaumkugel aussieht (zit. NZZ), ist nicht einmal von vornherein tödlich wie etwa die Pest es war. Ich bin in solchen Situationen ein Anhänger des lieben Augustin, so blöd das sein mag, aber es ist erfrischend lebendig, ganz im Gegenteil zu dem geisttötenden Wiederholen des x-fach heruntergebeteten Corona-Nichtwissens der Experten, Plotikeri, Unter- Über und Oberpsychologen, Gesundheitsverkocher und TalkmasterInnen. Was sagt ihr übrigens zum G5-Virus? Was sagt ihr ach so menschengerechten Plotikeri und Xundheitsfritzen denn zum Verbrechen der EU-Staaten auf Lesbos? Kurzens grüngesegnete Buberlansagen made in plastic sind zum Fremdschämen wie die „christliche“ ÖVP dahinter. Opportunistische Automaten. Das Herumeiern der verkogelten GrünInnen daneben ist peinlich. Pam muss erst die Mitglieder fragen, was sie selber meint. Eine Riesenschande, dass Österreich nicht wenigstens 1500 Flüchtlinge aus der Hölle von Lesbos ausfliegt und auf neun Bundesländer verteilt. Pfui über alle Parteien! Pfui, pfui, pfui! Das brüllen die Plastikmeere, die Hungertoten, die Ertrunkenen und Antons Kälber. Hört ihrs? Geht es da etwa nicht um Gesundheit, hä? Und was tut ihr? Hände waschen.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Gastkommentar
  • Vor dem Essen nach dem Essen …
  • Kommentare
    Kommentare
    Grund der Meldung
    • Werbung
    • Verstoß gegen Nutzungsbedingungen
    • Persönliche Daten veröffentlicht
    Noch 1000 Zeichen