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Von Maria Empfängnis profitieren nur Zentren

Adventsmärkte sollen Kundschaft in den Dörfern halten.
Adventsmärkte sollen Kundschaft in den Dörfern halten. ©VOL.AT/Stiplovsek
Maria Empfängnis hat sich in Vorarlberg als Einkaufstag vor den Weihnachtsfeiertagen etabliert. Davon profitieren jedoch nicht alle Wirtschaftstreibenden gleich stark. in kleineren Orten setzt man verstärkt auf den Adventsmarkt.

Der 8. Dezember gilt als fünfter Adventssamstag im Handel und als einer der umsatzstärksten Tage des Jahres. Dies gilt jedoch nicht für den gesamten Handel. “Maria Empfängnis ist vor allem für Innenstädte und Zentren interessant”, erklärt die Handelsspartenobfrau der Wirtschaftskammer Vorarlberg, Theresia Maria Fröwis.

Schweizer zieht es vor allem in Städte

Denn diese ziehen nicht nur Einheimische für einen Einkaufsbummel an. Auch viele Schweizer dürften den freien Einkaufstag für einen Besuch im für sie günstigen Ländle nutzen. Vorarlberger wie Eidgenossen wird es dabei jedoch vor allem in die Einkaufszentren und große Städte ziehen, wo die Vielfalt an Geschäften größer ist. Die kleineren Gemeinden sind für sie uninteressant – und damit Maria Empfängnis auch für die dort ansässigen Händler.

Adventsmarkt als Alternative

Dort will man sich jedoch nicht immer der Konkurrenz geschlagen geben. Viele Gemeinden haben den Adventsmarkt als Frequenzbringer für sich entdeckt und hoffen so, die Kundschaft im Ort halten oder gar aus der Umgebung anlocken zu können. Auch am 8. Dezember treten im Ländle mehrere kleinere Adventsmärkte mit den Einkaufszentren in Konkurrenz – und versuchen so, auch vom Feiertag profitieren zu können.

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