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Von Füssen nach Riva del Garda

Transalp Mörtlitsch und Battisti
Transalp Mörtlitsch und Battisti ©Privat
Transalp Mörtlitsch und Battisti

Stefan Mörtlitsch und Thomas Battisti nahmen am Transalp als eines der vier teilnehmenden Vorarlberger Teams teil.

Das in der Mountainbikeszene sehr bekannte Rennen ist sehr begehrt.

Stefan Mörtlitsch: Das stimmt. Es gibt insgesamt 1100 Startplätze, also 550 Zweierteams dürfen mitfahren. Am 6. Dezember 2010 wurde um zwölf Uhr der Server freigestellt. Bereits sieben Minuten danach waren alle Plätze vergeben. Wir hatten viel Glück und waren sogar vorne mit dabei.

Warum zählt dieses Rennen zum härtesten Mountainbikerennen der Welt?

Thomas Battisti: Das Transalp Rennen führt von Füssen (D) bis nach Riva del Garda (I). Dabei sind acht Etappen mit insgesamt 598 Kilometern zu meistern. Über diese Strecke müssen die Fahrer 19685 Höhenmetern absolvieren, was jedem Fahrer an Kondition und Ausdauer alles abverlangt. Dabei müssen die Fahrer die Strecke bei Wind und Wetter, über Stock und Stein mit ihren Rädern absolvieren. Dieses Rennen kann nur mit langem hervorgehendem Training erfolgreich beendet werden.

Wie habt ihr euch auf dieses Rennen vorbereitet?

Stefan Mörtlitsch: Radfahren ist schon lange unser Hobby. Regelmäßiges Training, verschiedene Teilnahmen an Rennen, wie Gamp-Bike, Schattalagant oder einige Marathons haben wir beide schon bestritten. Das Transalp-Rennen hatten wir schon seit einigen Jahren im Auge. Als wir die Bestätigung zur Teilnahme bekamen, erhöhten wir unser Training auf mindesten 15 Stunden pro Woche. Da dieses Rennen auf hohem Niveau, es sind ja auch Profiteams dabei, gefahren wird, mussten wir uns auch professionell vorbereiten.

Das Rennen selbst war dann ja eine große Herausforderung und das Highlight in eurer Hobbykarriere.

Thomas Battisti: Das kann man wirklich sagen. Die ersten zwei Tage waren echt hart. Die zu bewältigenden Höhenmeter, die vielen Kilometer und die verschiedenen Wetterbedingungen forderten von uns alles ab. Aber nicht nur konditionell, sondern auch eine optimale Koordination zur Bewältigung der unterschiedlichen Streckenbeschaffenheit war gefragt. Nachdem wir die Königsetappe von Livigno nach Ponte di legno mit über 100 Kilometern hinter uns brachten, wussten wir, dass wir es schaffen können.

Ihr habt es geschafft. Was ist das ein Gefühl, wenn man als Hobbyfahrer beim härtesten Mountainbikerennen der Welt über die Ziellinie fährt?

Stefan Mörtlitsch: Das ist ein unbeschreibbares Gefühl. Man ist ausgelaugt, aber überglücklich. Wir erreichten als 130. Team das Ziel. Bei den vielen Ausfällen mit schweren Verletzungen und den noch verbliebenen 1000 “Absolventen” ist man einfach nur froh, unverletzt im Ziel bejubelt zu werden. Ein großes Danke gilt besonders unseren Familien, die uns in der Zeit der Vorbereitung und während dem Rennen unterstützt haben. Auch unserem Sponsor Peter Hickersberger von Sportler Alpin ein Dankeschön für die tolle Unterstützung mit der einheitlichen Einkleidung.

Das Transalp Rennen liegt hinter euch, was liegt noch vor euch?

Thomas Battisti: Wir fuhren bereits beim Gamp-Bike und den M2 und M3 Rennen (Montafon) mit. Leider habe ich mich dort verletzt und für mich ist die Saison frühzeitig beendet. Stefan wird noch das Alpe Furx Rennen bestreiten, um dann in das Wintertraining mit Schifahren, Joggen und Training auf den Rollen zu beginnen.

BU – Stefan Mörtlitsch und Thomas Battisti fuhren überglücklich über die Ziellinie in Riva del Garda. (Foto: Privat)
BU – Stefan Mörtlitsch und Thomas Battisti freuen sich über ihre erfolgreiche Teilnahme beim Transalp. (Foto: Privat)

Stefan Mörtlitsch
Geboren am 19. März 1973
Wohnhaft in Innerbraz
Verheiratet, zwei Kinder (Simon, Johanna)
Hobbies: Familie, Radfahren, Feuerwehr

Thomas Battisti
Geboren am 22. Juli 1978
Wohnhaft in Bludenz
Lebensgemeinschaft
Hobbies: Radfahren, Schitouren, Eishockey, Joggen

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