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Von der Schule in die Arbeitswelt

Das IfS-Unterstützungsangebot Clearing für Jugendliche mit Beeinträchtigung blickt auf 5 Jahre erfolgreiche Arbeit zurück. Der Weg von der Schule in die Arbeitswelt ist oft mit Unsicherheiten verbunden.

Besonders für Jugendliche mit Benachteiligungen kann sich dieser Weg als äußerst beschwerlich erweisen. Deshalb hat es sich Clearing zur Aufgabe gemacht, Jugendlichen mit Beratung, Betreuung und Begleitung auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zur Seite zu stehen.

(IfS-Pd) Clearing feiert österreichweit sein fünfjähriges Bestehen. „Ziel von Clearing ist“, so Mag. Elisabeth Tschann, Leiterin des IfS-Dialog, „den Jugendlichen Perspektiven für ein künftiges Berufsleben aufzuzeigen und Entscheidungsgrundlagen in Richtung berufliche Integration bereitzustellen“.

Um den individuell geeigneten Arbeitsplatz zu finden und Unsicherheiten zu beseitigen, werden die Jugendlichen Schritt für Schritt auf ihrem Weg in den neuen Lebensabschnitt begleitet. Mit jedem Einzelnen werden Neigungs- und Fähigkeitsanalysen durchgeführt, werden Schnupperpraktika organisiert und ein persönlicher Entwicklungsplan erstellt. „Auf der Suche nach dem optimal geeigneten Ausbildungs- bzw. Arbeitsplatz nach Beendigung der Schulpflicht gelten die Fähigkeiten und Wünsche des Jugendlichen als Richtlinie, denn jeder Jugendliche hat besondere Kompetenzen und Stärken“, so Tschann.

In ausführlichen Gesprächen werden nach der genauen Abklärung und fachlich fundierten Diagnostik die Optionen und Entwicklungsmöglichkeiten erstellt. Im Rahmen des Entscheidungsprozesses spielen zudem Schnupperpraktika in unterschiedlichen Betrieben eine wichtige Rolle, denn dadurch können Jugendliche direkte Erfahrungen in der Berufswelt sammeln. Sowohl Arbeits- und Ausbildungsstellen im allgemeinen Arbeitsmarkt oder in einem Qualifizierungsprojekt als auch weitere Bildungsmaßnahmen kommen für die Jugendlichen in Frage.

Clearing ist freiwillig und kostenlos und steht jungen Menschen mit Behinderung bzw. sonderpädagogischem Förderbedarf offen, die sich an der Schnittstelle zwischen Schule und Beruf befinden. Die Kosten werden vom Bundessozialamt Vorarlberg übernommen und aus Mitteln der Beschäftigungsoffensive für Menschen mit Behinderungen finanziert. Um den Übergang möglichst effizient und nahtlos zu gestalten, beginnt der Clearingprozess bereits im Herbst des letzten Schuljahres und wird in enger Kooperation mit sonderpädagogischen und integrativen Schulen durchgeführt.

Fact-Box

  • Projekt Clearing: Unterstützung und Begleitung von Jugendlichen mit Beeinträchtigungen beim Übergang ins Erwerbsleben
  • Projektträger: Institut für Sozialdienste (IfS), IfS-Dialog
  • Finanzierung: Bundessozialamt Vorarlberg aus Mitteln der Beschäftigungsoffensive für Menschen mit Behinderung
  • Nähere Informationen:
    Mag. Elisabeth Tschann
    Leiterin IfS-Dialog
    Interpark FOCUS 1
    6832 Röthis
    T 05523/52176
    M tschann.elisabeth@ifs.at
    www.ifs.at

(Quelle: ifs)
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