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Von der Modellregion zum Elektro-Nachzügler

Einst ein Vorzeigeprojekt im Land, jetzt ein Auslaufmodell.
Einst ein Vorzeigeprojekt im Land, jetzt ein Auslaufmodell. ©VOL.AT/Hartinger (Themenbild)
Vorarlberg war Modellregion für Elektromobilität. Das VLOTTE-Projekt wurde international gefeiert. Viel ist allerdings nicht davon geblieben. Das zeigen jüngste Zulassungszahlen der Statistik Austria.

Demnach sind heuer in Vorarlberg von den bisher 10.128 neu zum Verkehr zugelassenen PKW nur 19 mit elektrischem Antrieb. Nur in Tirol und dem Burgenland ist die Akzeptanz noch geringer.

Keine neuen Ladestationen geplant

Gleichzeitig ist auch der Ausbau der Infrastruktur ins Stocken geraten. 156 öffentlich zugängliche Stromstellen gibt es im Land. Dabei könnte es auch bleiben. „Eine Ausweitung der Ladepunkte ist aus heutiger Sicht nicht geplant“, heißt es von den illwerken/vkw auf VN-Anfrage.

“Schuld liegt bei den Herstellern”

Für die fehlende Akzeptanz von E-Autos macht das Land die Automobilindustrie verantwortlich. Zu teuer und zu kleine Reichweiten. „Ich bin überzeugt, dass die Technologie – was Batterien und Kosten betrifft – nicht jenen Fortschritt macht, der für ein Umsteigen im großen Stil sorgen kann“, so Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser zu den VN.

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