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Von "AKLA ?" bis "MUMIDIRE"

Im Workshop wurden die Jugendlichen zum sorgsamen Umgang mit dem Handy ermuntert.
Im Workshop wurden die Jugendlichen zum sorgsamen Umgang mit dem Handy ermuntert. ©Laurence Feider
Handyworkshop in der Dornbirner Stadtbücherei

Stadtbücherei veranstaltete Handyworkshop für Jugendliche.

Dornbirn. “HaWoSh für Jugendliche” hieß die Veranstaltung zu der die Dornbirner Stadtbücherei im Rahmen der Umweltwoche lud. Damit war nicht etwa ein Anfängerkurs in Japanisch gemeint, sondern ein Handyworkshop für 13 bis 14jährige Schüler. Was für Erwachsene oft nach unverständlicher Rechtschreibschwäche ausschaut, gehört für die Jugendlichen längst zum Alltag. Im Laufe der Zeit hat sich eine eigene Handy und Chatsprache entwickelt bei der die Wörter drastisch gekürzt und mit möglichst wenig Zeichen möglichst viel ausgedrückt wird. “AKLA?” heißt beispielsweise “Alles Klar?” und “MUMIDIRE” “muss mit dir reden”.

Die “Geheimsprache” der SMS-Codes war Teil des Handy Workshops , außerdem ging es bei der von Veronika Köb betreuten Station um Wett-Simsen und Schnelltelefonieren. Weniger pragmatisch dafür umso lyrischer ging es bei Franziska Klien zu. Sie machte sich mit den Viertklässler der MS Baumgarten auf die Spuren von Gedichtraps und klassischer Lyrik in modernen Songtexts. Das Handy bekam eine neue Dimension als Gedächtnisstütze beim Auswendiglernen klassischer Gedichte und als Medium zur Verbreitung dichterischer Eigenkreationen.

Bei der Kinesiologin Brigitta Wiesner vom Verein Schneeflöckchen hörte der Handyspaß dann langsam auf. Sie erklärte den Mittelschülern, dass ein nächtens eingeschaltetes Handy unter dem Kopfkissen wie eine Zeitbombe wirkt, bei der die körperliche und geistige Gesundheit auf dem Spiel steht. Die Folgen sind Müdigkeit, Konzentrationsschwächen und ein geschwächtes Immunsystem. Der anschließende bei allen Jugendlichen durchgeführte Muskeltest bewies eindeutig welchem Stress sich jeder sorglose Handynutzer aussetzt. “Ich möchte die Jugendlichen motivieren auf sich und ihre Gesundheit zu achten. Ein Handy mit niedrigem SAR-Wert , eine Freisprech-Anlage, kein Handy im Schlafzimmer oder in der Hosentasche sind nur ein paar Tipps zur Schadensbegrenzung.”, erläuterte Wiesner.

Mehr Informationen zum Thema Handystrahlung findet man auf www.schneeflöckchen.com

VN-Umfrage: Wie hat dir der Handyworkshop gefallen?

Jacqueline, 15 Jahre
Der Muskeltest hat mir am besten gefallen. Es ist eine eigenartige Erfahrung, wenn man spürt wie der Armmuskel schlapp macht, sobald man mit dem anderen Arm das Handy ans Ohr führt. Ich bin oft am Morgen müde und werde das Handy in Zukunft in der Nacht ausschalten und es mal mit einem herkömmlichen Wecker probieren.

Nadine, 14 Jahre
Ich fand den Handyworkshop sehr interessant und auch zum Teil ganz lustig. Ich habe zwar davor schon von elektromagnetischen Strahlen gehört, mir war aber nicht bewusst wie gefährlich sie sind. Ich habe mein Handy auch jetzt schon in der Nacht immer ausgeschalten und habe zudem eine Freisprechanlage.

Serhat, 14 Jahre
Mir hat die ganze Veranstaltung total gut gefallen. Cool fand ich auch den Teil über Handysprache und SMS-Abkürzungen. Es hat anscheinend jemanden gegeben, der 14000 SMS im Monat verschickt hat. Ich bringe es max. auf 1000 pro Monat. Interessant ist auch die Idee Gedichte am Handy zu lernen.

Manuel, 14 Jahre.
Am lustigsten fand ich den Teil “Handygedichte statt Auswendiglernen”. Dort haben wir an hand eines Gedichtes einen eigenen Liedrefrain getextet und anschließend vorgesungen. Allgemein finde ich es erschreckend wie gefährlich Handystrahlen sind und wie viel Stress ein klingelndes Handy im Körper produziert.

 

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