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Von 1250 Jungwählern in Bregenz kamen nur 34 zum Empfang ins Rathaus.

Symbolbild
Symbolbild ©Miro Kuzmanovic
Lange Gesichter, nicht nur beim Jugendkomitee, das die Jungbürgerfeier 2008 in Bregenz vorbereitet hatte: Erstmals waren zu diesem Anlass vier Jahrgänge eingeladen: Alle 16- bis 19-Jährigen, die heuer am 28. September erstmals wählen dürfen.

1250 Einladungen waren versendet worden, „angemeldet haben sich schließlich aber nur 70 Jugendliche und davon war gerade die Hälfte ins Rathaus gekommen“, stellte Jugendkoordinator Günther Willi enttäuscht fest.

Im Stadtvertretungssaal wurden die Erstwähler von Jugendstadtrat Klaus Kübler und Bürgermeister Markus Linhart begrüßt. Die Mädchen der „Amazone“ hatten köstliche (alkoholfreie) Begrüßungs-Cocktails gemixt. Auf Ansprachen verzichteten die anwesenden Politiker, „zwanglos“ mischten sich die Mitglieder des Jugendausschusses unter die Gäste.

Keine Wahlwerbung

„Hier im Stadtvertretungssaal werden die Entscheidungen für die Stadt gefällt“, erklärte der Bürgermeister und lud die jungen Leute dazu ein, sich einmal im Rahmen einer Stadtvertretungssitzung selbst ein Bild über die politische Arbeit zu machen. Auf Wahlwerbung für die kommenden Nationalratswahlen wurde bewusst verzichtet.

Unter dem Titel „Ich bin wählerisch“ lag aber eine Informations-Broschüre des „aha“ auf, in der die Programme der wahlwerbenden Parteien und Gruppen wertungsfrei zusammengefasst waren, doch das Interesse selbst an dieser Information war nur sehr gering.

Auf Party verzichtet

Nach dem Empfang im Rathaus ging’s ab ins Foyer des Kornmarkt-Theaters. Und weil so wenige junge Leute gekommen waren, wurde auch auf die geplante Party am KUB-Platz verzichtet. Für Hungrige gab’s ein köstliches Buffet, die Ska-Band „Unfamous“ spielte auf und die jungen Breakdancer aus dem Westend begeisterten das Publikum.

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