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Vom Nutzen der Angst und dem Umgang mit dieser

Die Angst vor beispielsweise Spinnen oder Schöangen ist tief im Gehirn verwurzelt.
Die Angst vor beispielsweise Spinnen oder Schöangen ist tief im Gehirn verwurzelt. ©dpa
Schwarzach - Der Entstehung der Angst liegen komplexe Vorgänge im Körper zu Grunde. Im Idealfall wird der Mensch durch die Gefühlsregung vor Schaden durch eine Gefahr bewahrt werden. Allerdings kann die Angst auch krankhafte Züge annehmen.

Gerade in vermeintlich unsicheren Zeiten ist vielerorts das Thema Angst in aller Munde. Dabei stellt sich oft auch die Frage, wie mit dieser umgegangen werden soll. Dazu muss jedoch erst geklärt werden, wie Angst überhaupt entsteht. Der Psychiater Dr. Zulfokar Al-Dubai kennt die Antwort. Dem Experten zufolge ist Angst ein für den Menschen sehr wichtiges Gefühl. Dieses entsteht, wenn der Betroffene eine Bedrohung sieht, hört, spürt. Wenn irgendwo Gefahr droht. Durch die Gefühlsregung wird der Körper der Person quasi in den Alarmzustand versetzt. Die Gefahr soll vermieden oder bekämpft werden. „Flucht-Kampf-Reaktion“ wird dies in der Fachsprache genannt. Jedes Tier und jeder Mensch verfügt darüber. „Angst ist nichts theoretisches, sondern eine spürbare körperliche Reaktion“, erläutert Al-Dubai.

Ein bestimmter Teil des Gehirns ist zuständig für den Umgang mit der Gefahrensituation. Von diesem wird ein Botenstoff – ein sogenannter Neurotransmitter – ausgeschüttet. „Das ist wie ein Alarmsignal mit der Aussage: ‚Lieber Mensch, dort ist eine Gefahr und Du hast jetzt zwei Möglichkeiten: entweder abhauen oder kämpfen‘.

Den ganzen Artikel zum Thema ‘Angst’ lesen Sie in der aktuellen NEUE am Sonntag.

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