Vom Kulturhaus zum Narrenhaus

Das TSZ Dornbirn stimmte schon einmal auf die Gymnaestrada ein.
Das TSZ Dornbirn stimmte schon einmal auf die Gymnaestrada ein. ©cth
Am Freitag lud die Dornbirner Fasnatzunft zur Narrenabend-Premiere.
Vom Kulturhaus zum Narrenhaus

Dornbirn. Wie jedes Jahr war es natürlich die Politik, die die besten Themen für die Dornbirner Narrenabende lieferte. Von der S 18, über ungeahnte Ölquellen in der Dornbirner Innenstadt bis zum hochrangigen Hochzeitsgast aus Russland und dem Zanzenbergstollen – wenn es um Inspiration für närrischen Stoff geht, ist auf die Politik Verlass. Am Freitagabend durfte darüber ausgiebig gelacht werden, stand doch der erste Narrenabend in diesem Jahr auf dem Programm.

Auch heuer bot die Dornbirner Fasnatzunft, die als Gastgeber fungierte, den Besuchern wieder ein äußerst vielseitiges und unterhaltsames Programm. In bewährter Manier führte Schnorrowagglar Hugo Nussbaumer durchs Programm der bereits 58. Auflage der Dornbirner Narrenabende, die dank der scharfzüngigen Texte vom ehemaligen Stiefelma Helmut Lecher nichts an Aktualität eingebüßt haben.

Knapp vier Stunden Unterhaltung

Nach dem traditionellen Auftakt durch den Fanfarenzug Dornbirn, folgte ein bunter Reigen an Darbietungen, die dem gutgelaunten Publikum bis um Mitternacht eine „närrische Auszeit“ bescherten. Neben den alljährlichen Stammgästen der Gardegruppen aus Mühlebach und Kehlegg (die sich offensichtlich nicht mit Nachwuchssorgen plagen, wie die äußerst reizenden Darbietungen der jüngsten Mitglieder bewiesen) und der Garde aus Höchst, die auch 2019 mit einer spektakulären Choreographie für viel Applaus sorgten, boten auch die Kabarettisten wieder beste Unterhaltung.

Vom Spärars Jokl bis zum Gymnaestrada-Stadtbusfahrar

Kein Narrenabend ohne Putzfrou Susanne Kvas, die erstmalig Oma wurde, dem Wiborgschwätz von Birgit Purin und Brigitte Schmidt und Müll-Weisheiten von Wolfgang Sohn, Peter Öhe, Valentin Sottopietra und Matthias Neustädter. Auch die jüngere Fraktion rund um die „Blitzzünder“ und die Darsteller der „Datenspionnarei“ bewiesen, dass sie der älteren Kabarett-Garde in nichts nachstehen. Das Finale gehörte dann schließlich wieder den sogenannten und bereits legendären „Oldies“: Tamer Cirit und Lothar Schmidt beendeten das Programm mit der Gewissheit: „Sealbscht im Schpitol in Dorabira, ka ma Falsches wegoperiera!“

Völlig richtig am Platz fühlten sich die zahlreichen Besucher der Narrenabend-Premiere. Darunter LH Markus Wallner, die Landtagsabgeordneten Thomas Winsauer und Nicole Hosp, sowie die Stadträte Guntram Mäser, Julian Fässler, Walter Schönbeck und Julia Alton. Treue Stammgäste jedes Jahr – die Höchster Fasnatzunft rund um Prinz Renato der 51. Prinz von Hostede mit Prinzessin Susanne und Lakai Michaela, die gemeinsam mit allen Gästen zum Schluss ins Dornbirner Fasnatlied einstimmten und eine gelungene Premiere ausklingen ließen.

 

Für die restlichen Narrenabende gibt es nurmehr wenige Karten!

Mehr Infos unter: www.dornbirner-fasnatzunft.at

Karten erhältlich im Tourismusbüro Dornbirn.

 

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