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Vom Hufstollen bis zu Blumotion

Begeistert wurde die Exkursion beim Paradeunternehmen Blum in Höchst aufgenommen
Begeistert wurde die Exkursion beim Paradeunternehmen Blum in Höchst aufgenommen ©Helmut Köck
Rundgang

Feldkirch. Auf großes Interesse stieß die Exkursion zur Firma Blum Beschläge in Höchst. Fast fünfzig interessierte Besucher nahmen die Einladung des Seniorenbundes an und waren begeistert von den innovativen Leistungen dieses Vorzeigebetriebes.

Rasanter Aufstieg

Heimo Lubetz, Chef von Marketing und Kommunikation referierte nach der Vorführung des Firmenvideos über weitere Details des Unternehmens: “Wir arbeiten dort , wo andere Ferien machen. Und der Name Blum steht für Innovation, für engagierte Mitarbeiter und überzeugende Produkte”.

Vor 59 Jahren, am 1. März 1952 gründete der Huf- und Wagenschmied Julius Blum sein Unternehmen und produzierte sein erstes Produkt: Hufstollen, ein Gleitschutz für Pferde am Hufeisen. Weiter ging es im Jahre 1958 mit der Entwicklung des ANUBA-Bandes für Türen, Fenster und Möbel. Bis vor zwei Jahren wurden diese noch produziert.

Weitere Meilensteine waren dann 1964 das erste verdeckte Möbelscharnier und 1966 der Start für die Rollschub-Führungen und Zulieferer für die Möbelindustrie und das Handwerk. Blum konnte mit seinen Entwicklungen den Bewegungskomfort beim Öffnen und Schließen von Möbeln rasant verbessern. Auf die Frager eines Besuchers, wo man sich zum Mitbewerb unterscheide, meinte Lubetz: “Sich in diesem Markt durchzusetzen, z.B. auch im asiatischen Raum erfolgreich zu sein, ist nur durch beste Qualität möglich”.

4.000 Mitarbeiter in Vorarlberg

Und Blum hat sich Qualität, genauso wie Innovation und Umweltschutz auf die Fahnen geschrieben und der sg. “Blumgeist” ist überall zu verspüren. Die Julius Blum GmbH ist ein Familienunternehmen und vollständig in Familienbesitz. In den sieben Werken in Vorarlberg arbeiten an die 4.000, weltweit sind es bereits über 4.500 MitarbeiterInnen. Jede Woche verlassen an die 6.100 Tonnen Beschläge allein die Vorarlberger Werke. Beeindruckt hörten die SeniorInnen, dass bei Blum die berufliche Ausbildung einen hohen Stellenwert hat. In acht High-Tech-Berufen hat das Unternehmen momentan 247 Lehrlingen an Bord. In den vergangenen Jahren haben die jungen Leute dafür unzählige Preise bei Wettbewerben eingeheimst.

Rundgang

Ein Rundgang im Werk II mit Besichtigung des Versandes, dem vollautomatischen Hochregallager und den zahlreichen, vom Blum-Werkzeugbau selbst entwickelten und gebauten Maschinen der Presserei und Montage, verblüffte so machen Betrachter. Aber richtige “leuchtende” Augen bekam besonders das weibliche Publikum, als Heimo Lubetz und seine Kollegin Geraldine Steiner dann stolz im Show-Room die neuesten Entwicklungen präsentierten.

Meilensteine im Möbelbau

Dass die Marke Blum nicht nur hierzulande ein Begriff ist, wussten die Meisten, aber dass das gezeigte Beschlägesystem mit so vielen neuen, durchdachten Funktionen und faszinierendem Design die Arbeit in der Küche so vereinfachen kann, weckte die Begeisterung. Und wer perfekt seine neue Küche planen möchte, dem hilft “DYNAMIC SPACE by Blum”, um neue Wege bei der Raumnutzung und Bewegungsqualität zu erreichen. Ob BLUMOTION für die sanfte und leise Bewegung, oder SERVO-DRIVE für die Öffnungsunterstützung – die gezeigten Innovationen von Blum möchte gerne jeder in seiner Küche haben.

Und so ist es nicht verwunderlich, dass die Blum-Gruppe im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 1.040,6 Mio. EUR mit einen Exportanteil von 96%
erzielen konnte. Beim anschließenden Kaffee gab es genug Diskussionsstoff und die Gäste aus Feldkirch freuten sich, dass in Vorarlberg ein so erfolgreiches Unternehmen wie Blum tätig ist und auch die Wertschöpfung und die meisten Investitionen im Ländle verbleiben.

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