Vom Flying Timber zum Wäldar Möbel

Die Schüler der T4C präsentierten ihre Möbel in einer eindrücklichen Schau.
Die Schüler der T4C präsentierten ihre Möbel in einer eindrücklichen Schau. ©Edith Rhomberg
 Schüler der Landesberufsschule Dornbirn 1 präsentierten ihre Projektarbeiten.
LBS Dornbirn 1 - Lehrberuf Tischlereitechnik

 

Dornbirn. Die Schüler der Abschlussklasse T4C, Tischlereitechniker und -Technikerinnen, standen am letzten Freitag nicht in der Werkstatt, sondern auf der Bühne. In der Landesberufsschule Dornbirn 1 stellten sie fast grenzenlose Kreativität, überzeugende Teamarbeit und ihre Liebe zum Handwerk eindrücklich unter Beweis. Den großen Auftritt hatten sie, samt Mikro und Spickzettel, noch kurz vor dem Eintreffen der Gäste geprobt. Die Nervosität war fast verflogen, als sie in weißen Blusen und Hemden selbstbewusst auf die Bühne traten, um die Projektarbeiten der letzten acht Schulwochen zu präsentieren. Direktor Günther Ritter begrüßte die Familien und Freunde der Nachwuchstischler, ihre Lehrer und Vertreter der Lehrbetriebe, eine kleine Abordnung aus dem Vorarlberger Landhaus sowie Franz Josef Winsauer, den Landesschulinspektor der Berufsschulen. „Sie alle stehen hinter den jungen Talenten und ermöglichen so erst ihren Erfolg“, betonte Ritter.

Der Werkstoff Holz

Holz Unlimited umschreibt am besten die Funktionsmöbel, die die Tischlereitechniker geplant und gefertigt hatten. Eines wurde dabei klar: zum Handwerk gehört ganz schön viel Technik. Der Film über das Making-of offenbarte mindestens 16 Arbeitsschritte. Die Planung, die CNC Programmierung, der Massivholzzuschnitt, die Furnierauswahl, Formverleimung, das CNC Fräsen und vieles mehr. Einer der letzten Vorgänge ist das Ölen der Oberfläche. „As fürat a – so sagen wir, wenn das Holz so richtig zur Geltung kommt“, erklärte Florian Nenning.

Die Tische mit ausgetüftelten Funktionen, raffinierten Details und passenden Namen fanden großen Anklang: Flying Timber, Less is More, Smart & Lässig, Adacta, Q-Line und schließlich das Wäldarmöbel. „Man könnte das Wäldarmöbel auch als Stallapotheke verwenden“, sagte Clemens Kaufmann scherzhaft. Noch besser macht es sich aber als Sekretär mit klappbarer Schreibfläche, eingebauten Steckdosen und Licht sowie nützlichem Stauraum. Die angehenden Tischlereitechniker und Planer folgten dem Trend nach schlichtem, reduziertem Design, loteten die Vorteile, aber auch die Grenzen des Werkstoffes Holz aus und hatten sichtlich Spaß an der viel beachteten Schau. Am Ende der gelungenen Veranstaltung gaben die Möbelbauer auch preis, welches die größten Herausforderungen für sie waren.

Landesberufsschule Dornbirn 1, Eisengasse 38a

 

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