Voller "VN"-Stammtisch in Götzis

Einigkeit und Diskrepanz prägten den gestrigen "VN"-Stammtisch im vollen Veranstaltungssaal der Kulturbühne AmBach in Götzis. 

Einigkeit von allen Teilnehmern gab es für den Plan, das ehemalige Huber-Areal als pulsierendes Zentrum für Gewerbe, Dienstleistung und Kommunikation zu nützen. Die Geister schieden sich in der Verkehrsfrage. Konkret am geplanten Ausbau der L 58 zur Erschließung des neuen Gewerbegebietes. Für Bürgermeister Werner Huber war klar, „dass sich die L 58 immer schon im Flächenwidmungsplan befand“. Angesichts der regen Diskussion im „VN“- Bürgerforum und des riesigen Interesses der Bürger an einer guten Lösung, will das Gemeindeoberhaupt jetzt allerdings eine neue Diskussion über die umstrittene Straße eröffnen. Besonders die Anrainer der Appenzellerstraße befürchten erheblichen Mehrverkehr. Und vor allem mehr Fahrzeuge von außen.

Dem hielt Verkehrsplaner Toni Gächter entgegen, „dass nur 23 Prozent des Verkehrsaufkommens in Götzis Durchzugsverkehr ist. Der Rest ist hausgemacht“. Auch glaube er nicht, dass Götzis durch den Ausbau der L 58 mehr Verkehr von außen anziehen werde.

Verschiedentlich laut wurde vom Publikum die Forderung nach der Umwandlung der L 58 in eine Gemeindestraße. Unmissverständlich stellte Landesrat Rein klar, „dass eine Landesstraße natürlich nicht in einer Tiefgarage enden darf“. Darüber hinaus rief Rein die Götzner auf, ihre Chancen auf eine konstruktive Entwicklung des Ortszentrums zu nützen.

Auch der Grüne Walter Heinzle will das Huber-Areal genützt sehen. „Aber nicht mit einer L 58, die mehr werden soll, als nur eine Zufahrt zum Areal“. ZM3 Geschäftsführer Hermann Metzler betonte, seine Pläne für das Huber-Gebiet würden auf einer partnerschaftlich erarbeiteten Entwicklungsstudie basieren.

Zahlreiche Bürger nützten gestern in Götzis die Gelegenheit, ihre Meinung kund zu tun.

Eine Landesstraße darf selbstverständlich nie in einer Tiefgarage enden.

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