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Volle Mannschaftskraft voraus

Teamerfolge beim Drachenbootrennen
Teamerfolge beim Drachenbootrennen ©kuehmaier
Drachenbootrennen 2010

Bregenz. Zum 5. Mal veranstaltete die BTV ihr legendäres Drachenbootrennen, bei dem
20 Mannschaften mit Unternehmensvertretern aus Österreich, der Schweiz und Deutschland am Bodensee um den Wanderpokal kämpften.

18 Paddler, ein Trommler und ein Steuermann treiben das jeweils12,5 Meter lange und 1,2 Meter breite Drachenboot an. Rund 90 kräftige, rhythmische Paddelschläge führen über eine 250-Meter-Strecke ins Ziel. Drei Mannschaften treten jeweils gegeneinander an und kämpfen um den Aufstieg ins Finale. Das sind die Ingredienzien für ein Drachenbootrennen, ein chinesisches Abenteuer mit über 2000 Jahren Tradition.
Ihr Ziel, den Titel aus dem Jahr 2006 zu verteidigen, erreichte die Omicron Electronics GmbH dank Ehrgeiz und guter Taktik. “Der Siegeswille war sehr groß. Wir kämpften bis zur letzten Sekunde und wussten, dass der gleichmäßige Rhythmus das Wichtigste ist”, erzählt Petra Amann, Teamkapitän des Siegerbootes und Mitarbeiterin im Facility Management des Vorarlberger Unternehmens. Der Fun-Factor sei dennoch größer gewesen als der Druck, den Titel zu verteidigen. “Die Stimmung war mitreißend und der ganze Event ein Hammer”, schwärmt Amann.
Marion Mittelberger, Leiterin Administration bei der LTW Intralogistics GmbH aus Wolfurt, hatte mit ihrem Team ebenfalls Grund zum Jubeln. Die LTW-Mitarbeiter verteidigten ihren 2. Platz aus dem letzten Drachenbootrennen 2006 und erreichten damit die eigenen Vorgaben, unter die Top 3 zu kommen und vor dem Mutterkonzern Doppelmayr ins Ziel zu gelangen. “Die letzten 20 Paddelschläge waren hart, aber die Anstrengung hat sich ausgezahlt. Die Begeisterung vom gemeinsamen Erlebnis ist im ganzen Haus spürbar”, freut sich Mittelberger.
“Nur einer kann gewinnen”, gibt Thomas Schleicher, Vertriebsleiter Österreich der Duktus Tiroler Rohrsysteme GmbH, zu bedenken. Sein Team war es nicht. Allerdings erreichte das einzige Tiroler Team, das beim Drachenbootrennen mitpaddelte, sein vorgegebenes Ziel zu 100 Prozent: “Erster oder Letzter werden, hieß unsere Devise”, verrät Schleicher. “Wir paddelten zum ersten Mal in einem Drachenboot und gingen etwas blauäugig an die Sache heran. Wir hätten es uns leichter vorgestellt.” Die Kräfte seien zu schnell ausgegangen, und so reichte die Leistung nur für den 20., und damit letzten Platz. Einen Riesenspaß habe es dennoch gemacht und man trainiere schon für die nächste Herausforderung, der man sich zuversichtlich stellen wolle.
Der Leitgedanke, dass sich Erfolg nur im Team einstellt, war es, der die BTV am Drachenbootsport fasziniert und der sie dazu animierte, selbst einen Drachenbootverein zu gründen, erklären BTV Vorstandssprecher Peter Gaugg und Gerhard Burtscher, Obmann des BTV Drachenbootvereins und BTV Vertriebsleiter Schweiz.

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