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Volksstück-Klassiker zum Thema „Gier“

Der Großvater (Robert Domig) im Mittelpunkt (von links Bertsch, Breuss, Leierer)
Der Großvater (Robert Domig) im Mittelpunkt (von links Bertsch, Breuss, Leierer) ©Theater Tour Nofels
Theater Tour Nofels (TTN) hatte mit der Volkskomödie „Der verkaufte Großvater“ Premiere.

 

Feldkirch-Nofels. (sch) Gewiss jeder Filmfreund hat schon die Verfilmung des Schwanks „Der verkaufte Großvater“ mit Hans Moser gesehen. Dieses Volksstück stammt von dem deutschen Autor Anton Hamik mit Pseudonym Franz Streicher und wird seit Jahrzehnten immer wieder aufgeführt. Nun hat Theater Tour Nofels eine neue Bearbeitung des Stücks am Wochenende in der Volksschule Nofels vorgestellt und großen Publikumszuspruch gehabt. Nicht zuletzt wohl wegen des beliebten Hauptdarstellers Robert Domig als kauziger Großvater.

Das Stück ist gewiss zuallererst ein Lacherfolg; aber in Zeiten wie diesen kann man auch sehr gut einen tieferen Sinn in der brutalen Gier nach materiellen Gütern sehen. Der reiche Bauer Haslinger erfährt, dass der Großvater des armen Bauern Kreithofer zwei Häuser besitzt; deshalb versucht der Reiche dem armen Bauern den Großvater abzukaufen. Der Großvater ist aber noch listiger als der gemeine Erbschleicher und versteht es sogar auch, die verliebten Kinder der ungleichen Bauern als Paar glücklich zu machen. Der Großvater ist eindeutig die Hauptperson des Schwanks und eine „Bombenrolle“ für den „verkauften“ Robert Domig. Die „Gier“ blieb im Stück erfolglos, die Aufführung aber keinesfalls.

 

Flottes Ensemble

Neben dem kleinen, flinken Domig, der immer wieder schöne Dialektpointen auf Lager hat und die Fäden der Akteure schlau kreuz und quer zieht, spielen auch seine Amateurtheaterkollegen mit viel Animo. Gewiss ein Verdienst des langjährigen Regisseurs Gerhard Fetka: Arno Walser als verzagter Kreithofer, Markus Bertsch (auch mit Gitarre) als Sohn Luis und linkischer Liebhaber, Renate Loacker als resolute Magd Zenzi, Franz Breuss als herrischer, brutaler Bauer Haslinger, Martha Leierer als sein lauter Hausdrache Nanni, die Steirerin Michaela Gödl als fesche Blondine Eva. Zwei fröhliche Stunden mit leichter heimischer Theaterkost im Dialekt.

 

Weitere Aufführungen in ganz Vorarlberg bis 17. November 2013, Kartenvorverkauf: Tel. 05522/35338 (17.30 – 20 Uhr, Robert Domig). 

 

 

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