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Volksschüler zu Besuch bei der Lebenshilfe

Erstklässler zu Besuch in der Werkstätte der Hohenemser Lebenshilfe.
Erstklässler zu Besuch in der Werkstätte der Hohenemser Lebenshilfe. ©TF
Weitere Bider vom Besuch der Volksschüler in der Lebenshilfe-Werkstätte

Bei gegenseitigen Besuchen in der Volksschule Markt und der Werkstätte der Hohenemser Lebenshilfe wurde Schülern das Thema Behinderung näher gebracht.
Zu Beginn des Projektes informierte Vera Rath, Betreuerin in der Lebenshilfe Hohenems, in allen vier Integrationsklassen der Volksschule Markt über ihre Einrichtung, das Thema Behinderung und den Umgang mit Behinderten. Anschließend besuchten bis zu vier Betreute, vom Rollstuhlfahrer bis zu mehrfach behinderten, die Klassen, um mit den Schülern jeweeils zwei Stunden lang zu singen, zu malen, gemeinsam zu turnen und zu tanzen und zu basteln.

Beim Gegenbesuch in der Werkstätte der Lebenshilfe lernten die Schüler die Einrichtung in der Hohenemser Eisplatzstraße kennen, konnten dabei auch z.B. die Hängeschaukel, das Kugelbad, die Massagematratze, das Stehbrett und weitere Geräte zur Körperwahrnehmung und zum Wohlbefinden der Betreuten ausprobieren und mit diesen gemeinsam Osterhasen anmalen. Zum Schluss gab es jeweils eine gemeinsame Jause für alle.
Das Projekt mit gemeinsamen Aktivitäten der Volksschüler und Betreuten der Hohenemser Lebenshilfe soll fortgesetzt werden, geht es nach VS-Direktor Christof Jagg. Es gehe darum, die Scheu vor Behinderten abzulegen, Berührungsängste abzubauen, Rücksicht zu nehmen und einen ungezwungenen Umgang mit Behinderungen zu erreichen. Aber, Kinder hätten ohnehin fast keine Vorurteile gegenüber Behinderten, so das Resümee von Vera Rath.

In der Werkstätte der Lebenshilfe Hohenems kümmern sich derzeit neun Betreuer um 24 Teils schwerst- und mehrfachbehinderte Personen. Zehn davon fertigen Serienarbeiten für die Firmen Blum und Sola. “Mit den anderen machen wir Therapien und versuchen, durch eine entsprechende Tagesgestaltung ihre Lebensqualität zu erhöhen”, erklärt Betreuer Wolfgang Fleisch.
Die Betreuungszeiten sind von acht bis 16 Uhr in vier Gruppen, die in ihrer Zusammensetzung auch wechseln können. Beim Weihnachtsbasar oder fallweise auf Märkten werden von den Betreuten der Werkstätte selbst bemalte Karten und Windlichter, Gestecke, Kerzen, Holzengel und diverse Dekorationen verkauft.

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