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Volkshilfe fordert Mieter-Hilfsfonds wegen Stundungs-Aus

Wohnen wird immer teurer
Wohnen wird immer teurer ©APA/dpa
Die Volkshilfe fordert nun - wie zuvor schon die Arbeiterkammer (AK) - einen bundesweiten, 100 Mio. Euro schweren Soforthilfefonds um Mieter vor Delogierungen zu bewahren. Österreichweit könnten 17.000 Mieter delogiert werden, davon ein Drittel in Wien. Grund dafür ist, dass in der Coronakrise gestundete Mieten nun fällig werden. Mit Ende März liefen Corona-Mietstundungen für April, Mai und Juni 2020 aus.

"Wir dürfen keine Verschuldensfrage suchen, weder bei Vermietern noch Mietern, sondern nur fragen: Wo ist die Lösung? Und die Lösung ist ein bundesweiter Soforthilfefonds mit hundert Millionen Euro", sagte Tanja Wehsely, Geschäftsführerin der Volkshilfe Wien, im ORF-Radio Wien. Auch weil das Ende der Pandemie nicht absehbar sei, seien außerordentliche Hilfsmaßnahmen notwendig.

Auch der Österreichische Verband der Immobilienwirtschaft (ÖVI) unterstützte zuletzt den Ruf nach einem Hilfsfonds.

Die Volkshilfe Wien unterstützt Betroffene in allen Fragen rund ums Wohnen mit der Fachstelle für Wohnungssicherung (FAWOS). Beratungen erfolgen freiwillig und kostenlos. Themen sind unter anderem Probleme bei Mietzahlungen, gerichtlichen Kündigungen oder Räumungsklagen aber auch Fragen zu Befristungen und Verlängerungen von Mietverträgen.

(APA)

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