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VOGEWOSI: Wichtige Stütze der Vorarlberger Wirtschaft

VOGEWOSI-Geschäftsführer Dr. Hans-Peter Lorenz und VOGEWOSI-Aufsichtsratvorsitzender Günter Lampert bei der Bilanzpressekonferenz.
VOGEWOSI-Geschäftsführer Dr. Hans-Peter Lorenz und VOGEWOSI-Aufsichtsratvorsitzender Günter Lampert bei der Bilanzpressekonferenz. ©VOGEWOSI
Dornbirn- Bei der Generalversammlung der VOGEWOSI, die am 25. November 2010 stattfand, wurde der Jahresabschluss 2009 vorgelegt. Dieser weist einen Bilanzgewinn von 3,88 Mio. Euro auf, welcher wiederum in Grundstücke, Neubauten und Instandsetzungsmaßnahmen reinvestiert wird.
Grafik: Vergleich Stadt Land

Dies betont VOGEWOSI-Geschäftsführer Dr. Hans-Peter Lorenz im Rahmen des Bilanz-Pressekonferenz: „Durch den gewissenhaften Einsatz von zinsgünstigem Eigenkapital, die akkurate Finanzpolitik und den Weitblick unserer Gesellschafter können wir die Entgelte konstant niedrig halten.“ Derzeit liegt der Mietpreis pro Quadratmeter im Durchschnitt bei vier Euro. Die Investitionen in Neubau, Sanierung und Baubetreuung beliefen sich 2009 auf insgesamt 32,1 Mio. Euro – Tendenz gleichbleibend. Ein weiterer anhaltender Trend: Bauen im ländlichen Raum und in kleineren Gemeinden.

 

Die Vorarlberger gemeinnützige Wohnbau- und Siedlungs-GmbH baut vermehrt in ländlichen Gegenden. Dabei gilt: Je kleiner die Gemeinde, desto geringer der Wohnbedarf. Daher errichtet die VOGEWOSI auch immer öfter kleinere Anlagen, obwohl die Baukosten dafür im Verhältnis zu großen Siedlungen deutlich höher sind. „Dank großzügiger Wohnbauförderung und hoher Finanzkraft ist die VOGEWOSI dennoch in der Lage diese erhöhten Anforderungen zu bewältigen und bedarfsgerechte, das heißt, kleine und überschaubare Anlagen zu leistbaren Preisen zu errichten“, erklärt Aufsichtsratsvorsitzender Günter Lampert. Derzeit verwaltet die VOGEWOSI in 45 Vorarlberger Gemeinden 15.514 Wohnungen.

Stabiler Faktor für die Vorarlberger Wirtschaft

Dank massiver Bauprogramme der letzten, aber auch der kommenden Jahre ist die VOGEWOSI insbesondere in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten ein stabiler Faktor für die hiesige Baubranche. Sie trägt wesentlich dazu bei, die Konjunktur zu beleben und die Wertschöpfung im Land zu behalten. Beinahe 90 Prozent aller Bauvergaben gehen an heimische Unternehmen. 2009 investierte die VOGEWOSI 20,8 Mio. Euro in den Bereich Neubau. Dies bedeutet nahezu eine Verdoppelung im Vergleich zum Vorjahr, in dem das Neubauvolumen 11,8 Mio. Euro betrug. „Der Bedarf an gemeinnützigen Mietwohnungen befindet sich generell im Steigen. Daher werden wir in den kommenden zwei Jahren voraussichtlich bis zu 280 Wohnungen fertig stellen“, so Geschäftsführer Lorenz. Auch hier spiegelt sich der Trend „Bauen im ländlichen Raum“ wider: Lediglich zwei der insgesamt neun derzeit im Bau befindlichen Anlagen werden in Vorarlbergs Städten realisiert.

2009: Vier neue, ökologisch sowie architektonisch hochwertige Anlagen

Im Geschäftsjahr 2009 wurden vier VOGEWOSI-Anlagen fertig gestellt bzw. insgesamt 130 Wohnungsschlüssel übergeben. Die in der Bregenzer Brielgasse errichtete Anlage umfasst 98 Einheiten. Die restlichen drei Wohnhäuser zählen zwischen sieben und 16 Wohnungen und wurden in der Marktgemeinden Lustenau und Nenzing sowie in der Gemeinde Weiler errichtet. Neben der Passivhausbauweise legt die VOGEWOSI großen Wert auf erstklassige Architektur, unterstreicht Hans-Peter Lorenz: „Für die kleine, ökologisch hochwertige Anlage Weiler-Walgaustraße konnten wir sogar das international renommierte Planungsbüro Marte.Marte gewinnen.“

Umfassende Instandhaltungsmaßnahmen: 10,4 Mio. Euro

2009 sanierte die VOGEWOSI 15 Anlagen bzw. über 1.000 Wohnungen, das Instandhaltungsvolumen belief sich auf 10,4 Mio. Euro. In Nenzing-Nagrand wurde beispielsweise bei einer Anlage mit 18 Wohnungen eine Passivhaussanierung im bewohnten Zustand durchgeführt und in der Bregenzer Achsiedlung ließ die VOGEWOSI die Wasserleitungen von 357 Wohnungen erneuern. Neben Generalsanierungen mehrerer Anlagen, bei denen etwa Wärmedämmfassaden saniert, Heiz- und Warmwasseraufbereitungsanlagen erneuert, Solaranlagen angebracht oder die Außenanlagen instandgesetzt wurden, betreute die VOGEWOSI die Generalsanierung des Institut St. Josef in Feldkirch. Das Sanierungsvolumen dieser über fünf Jahre dauernden Baubetreuung betrug circa fünf Mio. Euro.

Sicherer Anker für die Bewohner

Auch für die Bewohner stellt die VOGEWOSI eine Art „Sicherheitsanker“ dar: durch konstante, leistbare Mieten, gut funktionierende Hausgemeinschaften und hohe Wohn- sowie Lebensqualität. Überdies hat die VOGEWOSI keine Wohnungsleerstände und eine sehr geringe Fluktuation der Mieter zu verzeichnen. Aufsichtsratsvorsitzender Lampert dazu: „In den vergangenen Jahren sind die Zahlen den Wohnungswechsel konstant geblieben. 2010 rechnen wir sogar mit einem Rückgang von rund 15 Prozent gegenüber 2009. Für uns ein Zeichen, dass sich die Menschen in ihrem Zuhause wohl fühlen.“

 

 

Factbox:

Bilanzsumme

651,7 Mio. €

Eigenkapital

144,3 Mio. €

Sachanlagevermögen

500,4 Mio. €

Umsatz

61,4 Mio. €

Bilanzgewinn 2009

3,88 Mio. €

Bestand unbebaute Grundstücke

198.600 m²

Mietwohnungen

13.020

Eigentumswohnungen (nur Verwaltung)

2.494

Verwaltete Wohnungen gesamt

15.514

Mitarbeiter samt Beschäftigte in Werkstätte und dezentralen Hausverwaltungen

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