VN-HEIMAT-INTERVIEW: Wizards of Jazz

Eine sechsköpfige Band der etwas anderen Art, die sich hören lassen kann, stellt sich vor.

Bludenz (cm) Vor zwei Jahren trafen sich die Mitglieder der „Wizards of Jazz“ erstmals zur gemeinsamen Probe. Cenk Dogan, Andreas Hackhofer, Timo Leiter, Lukas Morre, Filip Bartenbach und Christoph Gell organisieren sich autark, machen was ihnen Spaß bereitet und verlassen sich auf ihren eigenen Groove. „VN“-Heimat: Welche Erinnerungen habt ihr an eueren ersten Auftritt? Filip: Das war beim Städlefrühschoppen. Das hat echt Spaß gemacht… Dogan: Der Auftritt war super, musikalisch sind wir natürlich besser geworden. Vor zwei Jahren wollten Filip und ich eine Band gründen. Wir fragten Lukas ob er nicht Lust hätte mitzumachen. Es war von Anfang an klar, dass auch Timo dabei sein würde. Nachdem unser erster Auftritt fix zugesagt war, holten wir Christoph und Andreas ins Boot. So gründete sich die Band. „VN“-Heimat: Wer ist euer Bandleader? Christoph: Es gibt keinen Bandleader – wir sind gewissermaßen alle im Vorstand. Jeder leistet seinen Beitrag und bringt sich ein. Da uns allen die Band sehr viel bedeutet und wir alle dasselbe Ziel haben, funktioniert unsere Demokratie einwandfrei. „VN“-Heimat: Euer Name sagt schon viel über euere Musik aus… Timo: …Jazz. Aber auch Dixie, Swing oder Blues. Die Idee war insgeheim, nichts so Konventionelles wie Pop oder Rock zu spielen. Jazz ist sehr vielseitig und man kann ein Instrument in vielen Varianten ausreizen. Das macht ganz einfach Spaß. „VN“-Heimat: Ihr spielt alle bei der Stadtmusik Bludenz. Lukas: Die „Wizards of Jazz“ sind mit ihrer Musik nicht an einen Verein gebunden. Die Band ist eine Art Ausgleich für uns. Um ein guter Musiker zu sein, braucht es die Ausbildung in der Klassik und der Blasmusik. Durch die Stadtmusik sind wir erst so weit gekommen. Die Stadtmusik und die Band – beides ist uns wichtig. „VN“-Heimat: Musikschule, Stadtmusik, Schule – wann habt ihr Zeit fürs Proben? Andreas: Wir haben keinen fixen Termin in der Woche. Oft treffen wir uns an den Wochenenden. Vor Auftritten sind die Proben besonders intensiv. Natürlich nehmen wir auch immer wieder neue Stücke in unser Repertoire auf, das braucht viel Übung. „VN“-Heimat: Wie wichtig ist der finanzielle Faktor? Filip: Wir haben mittlerweile schon einige Auftritte in Bludenz, aber auch in Feldkirch oder Dornbirn. Das Geld ist nicht so wichtig. Im Vordergrund steht die Musik. Darin sind wir uns alle sechs einig.

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